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682 MS Nr. 215S—2159,
Glaubens iriitcr den Bahrt —. Wittenberg, Peter Seitz 1880, 8.Jeder Buchstabe sieht in einem Schilde der rechts und links von einer
Vase sitzenden Kinder.
2155. Martin oder Michael Speer, Maler und Radirer, war um> 1740—1700 in Augsburg thätig. Er malte historische
Bilder in der Weise des F. Snlimena. Auf solchen,und dann Aufzeichnungen in Feder und Tusch kommen. —7 <-s-\ die Initialen vor. Die Radirangen des Meisters haben/ / <~J U wir im Künstler-Lexicon aufgezählt.
Wenn die Buchstaben MS auf Ansichten von Kirchen und Ge-bäuden in Rc ensburg vorkommen, beziehen sie sieb auf MathiasSchilf iT aus Pnch in Steiermark. Er lebte längere Zeit in Regent*bürg, »«ob um 1808.
2156. Unbekannter Formschneider, welcher der Schule des jün--\a <^/<<n gfen Lukas Cr* nach angehört. Er ist nicht mit Melchior1 VOiJJj Schwarzcnberg Eine Person, indem dieser Meister 1">I>9nicht mehr lebte. Wir können ihn auch nicht mit dem UnbekanntenMS von Nürnberg in Verbindung bringen, obgleich dieser schon 1 .">4-.'>thätig war. Die Initialen mit der Jahrzahl 1559 findet man auf einemHolzschnitte mit dem Bildnisse des Philipp Mel&nchthon, kl. fol. Imülürhcr'schen Cataloge wird das Blatt dem Melchior Schwarzonborgerzugeschrieben, wir muteten aber einen jüngeren Künstler dieses Namensannehmen.
2157. Unbekannter Formschneider, welcher in den beiden ersten, ■ ,. Decennien des HS. Jahrhunderts tbfttig war. Er gehört der
' ' elsassischen Schule an, und scheint sieh der Stöcke von weichemMetnil bedient zu haben. BrnlHot II. No. 204!» spricht von Bücher-titeln und Vignetten mit MS, deren sich der Buchdrucker MathiasSchtirer in Strassburg bedient hat. Dieser Buchdrucker und Verlegerblühte gegen 18*7.
Die gegebenen Buchstaben stehen unten in der Mitte eines Blattesmit der Himmelfahrt Christi. Der Heiland schwebt ober einem Bergein einer Glorie von Engeln Umgeben. Am Berge sind die Jünger desHerrn mit Maria. Neben dem sitzenden Appttel mit dem grossen Buchebemerkt man die Initialen. II. 7 Z. (i L Br. .'i Z. 6 L.
Auf einem zweiten Blatte, Welches die hl. Frauen am Grabt undden auferstandenen Heiland vorstellt, ist unten nur der Buchstabe 8beigefügt. Heide Blatter geboren in ein Buch, da auf der Rückseite
Text ist.
2158. Unbekannter Graveur, welcher um 1520 in Wittenbergjyj- g gelebt zu haben scheint. Er schnitt Inletten für Buchbinder,
welche auf Lederbftnden eingepresst wurden. Solche Filettenstellen die Prudentia, Justitio und Lucretia vor. Auf der Bibliothekin Erlangen sind solche Hornbände.
2159. Unbekannter Kupferstecher, welcher um die Mitte des17.Jahrhunderts in den X ederlanden gelebt zuhaben scheint.
Das Blatt mit diesen Buchstaben Stellt eine alte Frau vor,welche auf dem Stuhle sitzend zu schlafen scheint. Sie legt beideHände in ihre Schürze, die ganze Figur ist auf weissem Grunde. DieInitialen stehen links unten. II. 3 /.. 2 h. Br. 2 Z.
hie Zeichnung dieses nicht bedeutenden Blattes scheint von A.Brouvver, oder von einem Künstler seiner Schule zu seyn.
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