Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
643
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MO. Nr. 202Ü-2027. 643

Buchstaben sind schon in dessen Inscripliones sarrosanctae Vetu-stalis f084 vertheilt. K. Weigel bewhreito «Ins Alphabet in Dr. Nau-mann^ Archiv für die zeichnenden Künste II. S. 206, und gibt dieBuchstaben G und Z in Nachbildung. Auch im I«. Hefte seiner Holz-schnitte berühmter Meister sind die Copien beigefügt.

Im Attronomidum Caesareum ist auch ein niedliches kleinesAlphabet mit Kindern in Arabesken, im Durchmesser 11 L. bis I Z.

2025. Die Familie tom Ring in Münster zählte mehrere Künstler,>,a . A ■. , A A und der alte Lutger tom Ring ist

JM\^7 is AA^O M\ der Gründer der neueren westphäi-ü \J \ ' J^l / # yZ lV sehen Schule im Sinne der Renais-sance. Durch die gegebenen Zeichen deutete ein Glied der Familie2* Gemälden den Namen an, allenfalls ein Sohn des jüngeren Lutger,oder des Hermann tom Ring. Doch Ist er weniger gediegen, alsletzterer. Das erste Monogramm befindet sieh auf einem Altnigomaldo111 der St. Mauritius-Kirche ZU Münster, darstellend Christus am Kreuze,*» den Seiten Maria, Johanne«, Petrus und St. Mauritius. Das zweite^«Cnen findet man auf einem Hilde von vier Heiligen. ehedem imBesitz des Professors Sprinkmann in Münster. Das Gemälde mit dem"ritten Monogramme, welches die Anbetung der Konige vorstellt, ist"! der Kirche zu Werl bei Soest. Der Qneratrich des Zeichens könnte"andeuten, und somit wäre allenfalls an einen jüngeren Hermannl0m Ring zu denken. ■

2026. Die Prinzessin Marie von Orleans, Tochter des KönigsLouis Philipp von Frankreich, hatte ein grosses Dientzur Plastik, und wir haben ihr daher bereits im Künstler-Loxicon eine Stelle gewidmet. Im Schlosse zu Versaillesist die lebensgiosse Statue der Jungfrau von Orleans nach

V'1R'Y7 ''»rem Modelle in Marmor ausgeführt. Am Sockel steht int. I 1', Zoll grossen Buchstaben das gegebene Monogramm.

;'■'» ähnliches Zeichen kommt auch auf anderen Modellen und mit^ichnungen vor. In der St. Satnrnin's-Caiielle zu Kontaineldea.u sind8l »Sgemai(ie nach ihren Zeichnungen. Man wusste lange nicht, das»""tfr dem Monogramme der Name der Prinzessin Marie von Orleans»»gedeutet sei Sie war die Gemahlin des Herzogs von Württemberg,Ulul starb in Pisa 1830 kaum iU Jahre alt.

2027. Moriz Oppenheim, Historienmaler und Professor an der~ Kunstschule in Krankfurt a M„ geb. zu Hanau

1800, machte seine Studien in München und inRom, und Hess sich I82ä bereits als Künstlervon entschiedenem Ruf in Frankfurt nieder Erwählte in der früheren Zeit mit Vorliebe Hilder

------ 1 Jg2,8 aus dem alten Testamente, deren der Hanquier

T ; Rothschild und andere reiche Juden erwarben. Wenige Künstler,""' tiefer in den Geigt der altte^tamentaiischen Erzählung einge-?" ,n gcn als Oppenheim, und daher ist diesen seinen Werken bleibenderWer, h gesichert. In früherer Zeit fügte er öfters das Monogramm bei,»Chon Während seiner Anwesenheit in München, und auch noch später'".Kon, Un( j Krankt,,,^ ])„rch den Stich von F. Wagner bekannt istClt 184:i das schöne Gemälde mit Noah und seiner Familie in der, r(:h <\ welches in den Besitz des (irosslürsten Alexander von RtlSS-d '" ul (jetzigen Kaisei) kam Baron C. v. Rothschild besitzt ein Bilduer Suaauna im Bade F C. Vogel hat es 1829 lithographirt, roy. fol.

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