Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
633
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MM. Nr. 2003-2007. 033

2003. M. Mogride oder Mocridffe heisst ein Zeichner oder Form-M.M. Schneider, dessen Lebensverhältnisse wir nicht kennen, obgleichM-M- er unserer Zeit angehört. In dem Werkchen : Musenklänge ausDeutschlands Leierkasten. Mit feinen Holzschnitten. Leipzig, ß.schlicke, sind verschiedene Zerrbilder, theils mit den Initialen, theils"wt dem Namen M. Mogride oder Mocridge bezeichnet.

2004. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälftem m des 17. Jahrhunderts in Italien thätig war. Man findet ein

., ''•*! fein und sehr ausführlich radirtes Blatt, welches den todtenHeiland von einen Engel betrauert vorstellt, qu. 12. Dieses Blattclicn'st sehr selten, i.s könnte von Mathias Morava herrühren, über wel-chen wir unter MMP f. handeln.

2005. Martin von Molitor, Landschaftsmaler und Radirer, geb.>lyv\ ;„„ AI aa zu Wien den 20. Februar 1759, gest. den 16. April

*■ vm ,^-M | Hl a, gehört zu den geistreichsten Künstlern seinerJri^ifT)/^ C Zeit, und daher beeiferten sich Fürsten und hoho• '^a.^.o. Kunstfreunde, Bilder in Oel und Gouache von ihm? u erhalten. A. Bartsch gab 1SI3 ein Ycrzcirhniss seiner Hadirungcnheraus. Darunter ist ein Blatt mit den zweiten Buchstaben, welchese '»e neben dein Baumstamm stellende Kuh vorstellt. A. Bartsch radirtenach seiner Zeichnung eine Gebirgslandschaft mit einer Ruine auf demHügel. Rechts vorn reitet ein Mann, und links oben steht MM mv.Auch Zeichnungen mit ihn Cursiven kommen vor. Auf cineni von}' r »»z Gäbet radirten Blatte mit einer Landschaft steht M. M d. G.S,kl qn- fol. Die Buchstaben OS sind: Gäbet Sculpsü zu lesen.

2006. Unbekannter Maler, welcher zu Anfang des 17. Jahrhun-M M <A >L derts thätig war. Man findet Zeichnungen mit MM,

' i Vi\ Iboy wnlc)ic nic ] lt von m. Merian herrühren können, daWeser Künstler 1393 geboren wurde. In der Sammlung des BaronJ* R. du Rosey war eine Zeichnung, welche den Maler in der Werk-statt vorstellt, wie er dem Liebhaber das Bild von Amor und Psychez eigt. Diese Zeichnung ist frei mit der Feder und in Bister behandelt,al) er etwas manierirt.

2007. Melchior Meier, Kupferstecher um 1380, wird von Bartsch//<- n, . /,, im Artikel des Martin Rota XVI. p. 240 genannt, und

\ Sl ' i dieser Schriftsteller glaubt, dass unter M.Rota's Blättern<y&r^ so]che yon Meier aufgezählt werden. Bartsch ist dererste, weicherden Namen des M. Meier entdeckte, und zwar ,n einerhandschriit.li.hen Bemerkung auf dem hier beschriebenen Blatte In5 er Sammlung des Grafen Fries war nämlich ein Abdruck mit lolgen-der Inschrift: Anno IVI2 O decemb. Ex Überall donatione Mel-chioris Meier» huju» tabula» Arloris. Johannes a Palm. Die Iland-s chrift ist gleichzeitig, und somit kann man unter den Buchstaben*f M den Melchior Meier vermuthen. Die handschriftliche Bemerkung^ hl 't aber auch zur Erklärung des aus M M bestehenden Monogramnios**<>. li)s,s, und somit lassen sich für M. Meier noch andere Blätter"achweisen, wie aus dem angezeigten Artikel zu ersehen ist.R Hier handelt es sich um einen Kupferstich in der Weise des MartinKota, welcher die Strafe des Marsyas vorstellt. Apollo steht in Mittej! e3 Blattes mit dem Messer in der rechten Hand, und reicht mit der! nk en de m rechts sitzenden Midas die Haut des Marsyas. Letztererle 8t links mit Hand und Fuss an dem Baum gebunden auf dem Boden,unc l neben ihm die Flöte. An der Seite des Midas steht ein bärtiger