Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
634
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034 MM. Nr. 2008—2011.

Mann mit Epheu um den gehörnten Kopf, gefolgt von einem Lictorund von Soldaten. Links erheben sich zwei grosse Bäume, und hinterdiesen bemerkt man eine alte Satyrin und mehrere Faune, An einemBaumaste hängt ein Täfelcben mit der Inschrift: FRANC MED \ MAETRVR j D. II. I'. II. M. I r , I). I) in. In der unteren Schweifungdes Rahmen stehen die Buchstaben MM, wie ohen gegeben. II. 8 Z.!) \, Hr. UZ B L.

Diese Darstellung ist auch in einem radirten Blatte mit MF 1536vorhanden, jenes von M. Meier ist aber nicht Copie. Vgl. No. 1802.

2008. Michael Müller oder Miller, Zeichner und Miniaturmaler*. y^, y von Wettenhausen in Oherbnyern, wurde zu München

/[/r A// v0 " ( 'em Ib'rzoj,' Wilhelm V. beschäftigt. Kr musste

^JV ls « \J\ U. i&mmtliche Gerfttbe, Altäre, Reltquanen u. s. w. inder Jesuitenkirche zu München zeichnen, und dieses Werk übergabder Herzog den Jesuiten als Kirche.nschatz. Es bildet zwei grosseHände mit dem Titel : Über sacrarum reliquiarum et supjiclectilisargenteae Tempil S. Michaelis — quas Ser. Guilielmus id numinisV. et Fundator anno 1593 et iequentibus clemt""' donavit, cumfadem siipellectili: hoc anlem in lihro arli/iciose et exacle maximosumptu aepingi carar.it. Posten II. /'. Provincialis et describi jussitin Visitatione anno 1610 et sequentihus. In der Vorrede lieisst es,dass Michael Müller Algojus, nomo ut mdebalur sim.plicissimus,zwei Jahre auf die Malereien verwendet habe, wofür er wöchentlicheinen Dukaten bezog, Die h'irehonschätzc sind sehr schön gezeichnet,in Wasserfarben ausgemalt und mit Gold und Silber gehöht. Auf denmeisten Blattern kommen die gegebenen Buchstaben vor.

Bartolomä Kilian hat das Hildniss dieses M. Müller gestochen,und zwar nach einem Gemälde von Bart. Hopfer. Der Meister ist aufdem Stiche nicht genannt.

2009. Unbekannter Kupfersteoher, welcher vielleicht in Bam-£Vxxf»i ^s7~> '"'' K gelebt bat. Die Oursivon stehen rechts und

I Av 71\\» ''"' <s unten auf einem radirten Blatte, welches den^U^-yt/UV» , (! ., :; „fpjgfci, Ki, is tnrz des Cassldorfer Berges beiEbermannstadt im Bambergischen vorstellt. Oben ist eine gedrucktetnscbrifl; Eygentliche abbildung dess (Inssldorffer Bergs rechst heyEbermanstadt — wie sich derselbige anno tOSä den ji [ehrnarnzu Mittagszeit — mit grossem Krachen von einander begeben hüiII. 8 Z. 'Hr. I! Z. 10 C Die Cursiven unten rechts und links deutenwohl nur die Himmelsrichtung au, indem der Compass angebracht ist'

2010. Maximilian Meuron de Corcelles, Landschaftsmaler, geb./ / as zu Neufcbatel 1788, zählte In den drei ersten Deccnnien

/yf /VI nnsers Jahrhunderts zu den gefeierten Künstlern. Man*S(J Wjc/ 1/ glaubte, dass kein anderer Künstler die Grossartigkeitder Natur der Schweiz In dem Grade erfassen könne, als Meuron.Die Herichterstatter über seine Werke wnssteu in der Regel alles zulohen, die neuere Critik stimmt aber dieses Doli ziemlich herab, dader Künstler Ihren Massstab nicht erträgt. Graf l'ourtalcs erwarb einig 0Gemälde, und darunter die schönsten. Meuron filmte öfter die Cursiven,und zwar mit wechselnder .lahrzahl von 18l!i—I8:t(i bei.

2011. Michael Mayer. Maler in Ulm, war um Ei!>0-iS70 thfitig,* die Kunstgeschichte hat aber von ihm keim; Notiz genommen.

/K Y l XF Er wird nach 1870 nicht mehr lange gelebt haben, da seinA\DL,XV Sohn Daniel Meyer EiH« bereits ein reifer Künstler war, unddieser selbst 1010 an einem gleichnamigen Sohne einen Gehilfen heran-