Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
593
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MH. Nr.^1888-1891. B93

1888. M. Hornang von Schwäbisch-Hall lieferte zu Anfang des\l II 17. Jahrhunderts treffliche Arbeiten in Elfenbein. Kr zierte

Becher, Büchsenschäfte u. s. w. mit Jagden, Sehlachten undeinzelnen Figuren. Im Hohcnlohischen Schlosse zu Kirchberg ist einBecher von Elfenbein mit einer Schlacht zwischen Türken und Christ-üchen Heitern im Costüm des 16. Jahrhunderts bezeichnet: 6. Hai.M. Hornunq fe. In der Amhrasor Sammlung zu Wien wird ein Ge-wehr von vortrefflicher Arbeit aufbewahrt. Der Kauf ist mit erhobenenFiguren und Kaubwerk verziert, und der Schaft fast ganz bedeckt mittrefflich geschnittenen Jagden und mythologischen Darstellungen. Beieinem Bilde ist M. H. Wir glauben, dass die Schiftung von M. Hoc»Ung ist.

1889. Martin Holtzhey, Medailleur, geh. zu Ulm ltii)7, liessIVl 14 sich in Amsterdam nieder, und gründete den Huf eines der

' vorzüglichsten Meister seines Faches, welchen aber auch sein

Sohn Johann Georg theilte. Zu Martin's Hauptwerken gehört der grosseMedaillon auf Gustav Wilhelm Baron von lmhoff, Gouverneur von nie-derländisch Ostindien 1741, in Silber 8y 3 , Koth schwer. Auch einekleine Medaille mit dem Bildnisse dee Gouverneur von 174:t ist vor-finden, »/„ Loth schwer. Eine M. //. gezeichnete Medaille auf die£heuerung in Amsterdam hat die Schrift: Gereformeerd DiacomeBrood. M. Holtzhey wurde 1783 Münzmeistcr von Gelderland, und] 7 'i4 jener von Zceland. Kr starb zu Middelburg den 1. November17 *>4. Uebor die beiden Holtzhey gibt Dr. Wa]> in der Astrea IV., V.u "d Vi. IK:;4-18!>(> Nachricht. Den von beiden Künstlern herausge-gebenen Cutalog haben wir unter 1.(1. II. HI. No. 24:17 erwähnt.

Melchior Hoffmann, 1989 Waidein in Berlin, und l(>02 Münz-•neister, zeichnete ebenfalls Gepräge AT. Ä, und verband diese Buch-staben auch zum Monogramme. Er starb 1020.

Michael Hodermann war 1071 Wardein in Bromberg, und zeich-nete als solcher M. H.

. Martin Hannibal, Münzmeister in Clausthal 1741—1748, sigmrte>n gleicher Weise.

1890. Max Haider, Zeichner und königlicher Keibjiiger in Mün-Al /-/ z/V <Zl/ cnen > ist aul <l( '" boi lil ' au " "'"' Schneider da-\4 (V 7 ^ (r** selbst erschienenen fliegenden Blättern, und den^V\\C A4 n7^ Bilderbogen aus demselben Verlage vorteilhaftV/^/VoTL' i„,kannt Kr fertigte viele Zeichnungen mitDar-stellungen aus dem Jagd- und Thiorleben, welchen er immer eine hu-■''"ristische Seite abzugewinnen weiss. Der Jagdhebhaber aus der8 "*dt kommt in der Hegel übel weg, wenn er das Waidwerk nicht VM-stel »t- Haider schildert aber auch das Jägerlehen von Profession, wobei'""'"'lieh der Hund seine Bolle spielen muss. Er ist in der niederen• lil «' 1 so recht in seinem Elemente. Die Zahl der nach ihm in Holzgeschnittenen Blätter ist bedeutend. Auf vielen kommen die CursivonVor , doch nicht stereotyp in obiger Form.

1891. Michael Heylbroeck oder Heylbruck, Maler und Kupfer-

^4f ^ Jfcz/A Stecher, geb. zu Gent um 1635, gest. zu Verona

d r 1733, hiutcrliess schätzbare Blätter, auf welchen

^? r Name und die gegebenen Buchstaben vorkommen. Er stach die

\> er Jahreweltan nach Le Briin, qn. fol. Auch Andachtblätter nach

V van i )yck u A g( . ach Wj ^„^ruutur u i c hl. Jungfrau mit dem Kinde,

" e Uoissluiifr Christi &c. Auch eine Ansicht des alten Schlosses von

ervuer en findet man von ihm. Ein seltenes radirtes Blatt dieses

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