M E - M E C. Nr. 1763 - 1768. S49
heim Wiegt« Drachen ein Knabe mit Schwert und Fackel. Links untenKot. Echter del et sc. Kraftig radirt, kl. qu. toi. In derselben Weisebehandelt ist, ein /.weites Blatt, welche« wohl ein Muster für eine Tapeteenthalt. In reicher Einfassung mit Thieren ist Merkur tnitArgns vor-gestellt. M. Echter int. et sc, 4. Dieses Blatt wurde copirt.
1763. Eduard Merk, Genremaler, geb. zu München 1810, fugteh , auf Gemftlden die Curaven EM IL No. 1687 bei, und das
M'X gesehene /eichen linden wir auf einer Original-Lithographie^ (ß- ) in II. Kohler's Album der Münchner Künstler. Dieses schöneBlatt stellt ein italienisches Landmädehou unter der Wcinlaube vor,wie es die Tauben futtert. Mit der Unterschrift: Terrasse in Gaff«,&■ qu. fol.
1764. Michael Elg-ersma, Kupferstecher von Bolsward war inM p , Amsterdam thätig, und starb daselbst 1704 Er stach"• '■ l vc - Landschuften, und darunter sind solche mich L. F. DuBourg LFDB und M E.fec. bezeichnet. Auf einer heroischen Land-schaft mit Figuren in Poussin's styl steht der Name, qn. fol. Zweiandere reich," Landschaften mit Ruinen, Monumenten und Figuren nGoenel'« Manier sind ebenfalls mit dem Namen bezeichnet. Auch mliterarischen Werken sind Blatter mit M. E. fec.
1765. Domenico Beccafumi, Maler, Bildhauer und Architekt vonM, ■ , \ Rifina (1484-1JS49), war veriuutli-"^ '««*>»■ . , Heb der Sohn des' Paco Mecha-
mecannut De Sem» meentor b. > rill0 0( j er Micharino, und nannteMieaiino Fec. I sich muh diesem Weckarino, oder
wie Andrea Andreani auf den hier fraglichen Holzschnitten schreibt:Mecarino. Auf einer Zeichnung des Meisters im Museum zu 1 an ;steht aber MWHARINVS FECIT. Vasari wollte wissen, dass derKünstler seinen Beinamen von einem sieneser Bürger erhalten naöe,>Li ihn dieser als Hirtenknaben in die Stadt genommen, und bei demMaler Capanna, d. i. Giovanbattiata Tosd 11 Capanna, nicht PuccioCapanna, Giotto's Schüler, in die Lehre gegeben haben soll, im lesta-mente nennt sich der Künstler Domenicho dt Pace Bechotemt, auifer Zeichnung Micharinus. Pace war sicher der Taufname des Vaters,
"i'd in diesem Falle führte dieser entweder den lieinamen hoccatuni.
oder Micarino. Die alten italienischen Künstler nennen sich gewöhn-
Ueh ,,„..,, den, Vater, und somit müssto dieser. WWW«,rsr heinlic h
Pace Mecarino oder Micarino geheissen habe,, Er tonn sienaDeiauch Pace Beccafumi genannt haben, und dann ist Mteariöo oder Meca-
'° Die erste" der obigen Inschriften steht auf einem Holzschnitt inHelldunkel von drei Platten, welcher die Eva vorstellt, wiesle sehmit Feigenblattern bedeckt und nach den, Himmel blickt. Links unten
«eht; Mecarino Jnuenior* An*' Intogtiat." Mani. ...... A.S.. Ottamo
Portiani Canonico del Duomo diSiena iedico VAnno ^LXXXVLII. 17 /, Br HZ 6 L Dieser Holzschnitt stellt ein Segment desFussbodens im Dome zu Siena vor, welchen Beccafumi nach Vasnn'sAngabe nach dem von Duccio begonnenen Vorfahre,, in einer Art vonNiello) hergestellt hatte. Im Jahre 1886 gab Andrea Andreani am"Och die Abbildung des Opfers Abrahams in einem Holzschnitte, von
*»hn Bl&ttern heraus, und dedicirte sie dem Herzog Francesco Mariade la RcVere von ürbino. Die dritte Abtheilung mit Mose« auf dems "üü und der Anbetung des goldenen Kalbes erschien 1 •>'■"> iü zwo "Blattern mit der Dedication an den Cardinal Scipio Gon«a|