Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
548
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«48 ME. Nr. 1789—1762.

sowie jenes, welches wir hier nach drin Originale copirten. Man wirdin der gegebenen Form M li lesen, das Zeichen scheint aber ans // V ozu bestehen. Man findet es auf dem Holzschnitt mit einer Hemisphärein ,1. Honter'i Rudimentorum cosmographicorum lilni Urs. Tigwi,apud Froschouerum iMO, 8.

1759. Philipp de Mallery, Zeichner und Kupferstecher, ist im-r-^r- zweiten Bande No. :t!t;> eingeführt, und wir verweisen auf jenen' **- Artikel. Das gegebene Zeichen kommt auf fein gestochenen

Blutern in folgenden Werke vor: Typus mundi in quo ejus cala-milates et pericula — —. proponuntur. Anlverpiae t(i27, 8. DasMonogramm scheint aus MF zu bestehen, man muss aber Malleryfecit lesen.

1760. Michael Eberlein soll der Träger dieses Zeichens heissen.nvir Bin Künstler dieses Namens war in Nürnberg Schüler des C.

1EÜ . Heideloff. und 1S:»I> noch daselbst thätig. Das gegebene Zeichen«findet man im Unterrande einer leicht schatteten Radirung, und esschliesst sich all Na.meusra.l.hsol an die Worte: Zum neuen Jahr Ifl44von —. Dieses Blatt zeigt in der Ferne den Berg, auf welchem dieArche Noah's sitzen blieb, und vom Kusse des Hernes an schlängeltsich eine oiscnbahiiahnlichc Strasse nach dam Vorgruudo zu. Der Unter-bau, welchen die Strasse bedarf, bestellt aus Büchern, die Oberflächeaus Papier, welche« im Vorgrunde aufgerollt als Papier ohne Endedie Elle zu &y« kr. bezeichnet ist. Bei der Kreuzung der Bahn sitztlinks Adam mit seinem Erstgebornen zwischen den Knieen , und auseiner linken Seile Steht Bv». (iogenübor steht ein junger Stutzermit der Brille ;\u( der Nase, und verbeugt sich vor Adam mit abge-nommenen Hute. Jenseits der Kreuzung betrachtet eine junge; Kraumit wespenartiger Taille, Welche ein Kind führt, die Eva mit derLorgnette. Diese Personen aus der Zeit der Crinolinc sind bedeutendkleiner und schwächlicher, als die Urmenschen. Ileberdiess sind dieTitel der Bücher angegeben, und auch Inschriften kommen vor. DerKünstler hatte besonders die Erfindung des Papier« ohne Ende i">Sinne, schreibt aber auf denselben nicht correkt. Die bildliche Vor-stellung zeugt jedoch von Phantasie und Witz. 11. 2 Z. 9 L. Br. -I Z.11 L. Unterrand 8 L.

1761. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten HälfteAr- r . c /-. d° 3 * 7 - Jahrhundert« thätlg war. Man findet das

y Lj-j :, _At ■ ./■ Monogramm auf radirten Blättern mit männlichen

und weiblichen Costüniliguron, je drei auf einem Blatte. Die Folgebestellt wenigstens aus 12 Radirungen, links unten mit dem Mono-gramme. II. 1 Z. 8 I,. und !! L. Band. Br. 2 Z. 10 F. Diese Blättersind vielleicht von Mathias Fehler, dem folgenden Meister.

1762. Mathias Echter, Maler und Kadirer, war um 1680 in GrWk(a^ tn;i, 'K: und scheint in Italien »eineStudien gemacht zu haben-

J\X ^'' ' l;lll<; " vo " ''"" erfunden und radirt eine Folge vo "

5- /VJij Blättern mit Figuren, Arabesken und Blätleiwerk, unter dein

Titel: Raccolti di rarij Cappricij e Nove Innenlionij di foijiln"".

Romane posle in luce 'doli' Sig. 0 * Mafia» Echter Pilor el da /«»

dissegnate et intagliate in Gnu MDCLXXIX. H. 8 Z. 1 L. Br. 6*-

Die Blatter sind kräftig radirt, und wenigstens 12 an der Zahl. Ai»einigen ist das Monogramm mit dem Namen verbunden.

Ein Blatt mit seinem vollen Namen stellt den Herkules vor, w "'er den Achcolus bändigt. Rechts ist eine Abundantia, und in der Mitte