430 LS. Nr. 1337—1342.
Huphael Schiaminosius. JJuri/i Samcti Sepulcri Fecit. Die Original-blätter sind 4 Z. 0—8 L. hocli, und (i Z. breit
1) Joseph erzählt In Gegenwart des Vaters und der Brüder dieTräume.
2) Joseph von Putiphan Frau zurückgehalten.:t) Futiphars Fräs klagt öeo .losoj>li an.
4) Joseph im Gefängnisse erklärt dir! Träume.;>) Joseph vor Pharao als Traumdeuter.
1337. Die Meister mit diesem nnd einem ähnlichen ZeichenPL sind nach unserm Systeme unter Sl eingereiht, nnd wir geben\ daher nur einen Rückweis. Unter SL werden wir ausführlicherr j handeln.
1338. Louis le Sueur, Landschaftsmaler und liadirer, geb. zurfy Paris 1740, gest. zu Hamburg I.SlM, hinterliess Gemälde
,_ (L nnd eine grosse Anzahl von Zeichnungen, deren in Kupfer
/77p gestochen sind. Darunter Ist eine Folge von (i Blätternmit Ansichten uns der Umgebung von Paris, auf weichen das gegebeneZeichen, und dann auch richtig gestellt vorkommt.
1339. Unbekannter Radirer, welcher der französischen Schuledf des H>. Jahrhundert« angehört. Man lindet, ein radirtws lila»,
, V welches Diana und Aktäon vorstellt. Erstens ist, links im Bademit ihren Nymphen , Aktäon hat bereit! den llirsehkopl , und winlrechts von den Hunden verfolgt. Im Grunde sind Ruhten, und in derMitte unten am Wasser bemerkt man das Zeichen. II. 3 Z. lir.4Z0L.Dieses Blatt ist, in der Weise des Leonard Thiry radirt, man kannaber wohl nicht Leonard Sculpsil lesen. Kher ist das Blatt von Si-mon le Koy, welcher unter Prunaticcio im Schlosse zu Fontaincbleauarbeitete. Der Radirer gehört der Schule von Fontainobleau an.
1340. Unbekannter Formschneider, welcher der Schule des Virgil,*> Solls angehört. Er arbeitete für das lleldeiilnicli darinn viel
^* selizamer Geschichten nnd kurUweiliger Historien von dengfotten /leiden — —. Frankfurt, S. Feierabend 1660, 1690, fol.Das Zeichen kommt nur auf einem Holzschnitte nach V. Solis vor,qn. 4. In der Ausgabe von I 590 sind die Stücke bereits abgenützt.Von .Tobst Amman kamen neue Holzschnitte dazu.
1341. Johann Sebastian Leituer, Kupferstecher, geb. zu Nürn-berg I71!>, gest. I7!)!i, arbeitete, meistens für Buchhändler,
_/ ec " und daher iiudet man seine Blätter in den Werken vonKnorr, Joachim, Spiel nnd Will. Naturalien und Münzen stach ermit grosser Fertigkeit. Auf mehreren Blättern kommt das Monogrammvor, wie in ö. A. Will's Nürnbcrgischen Münzbeltistigiingeii. Altorl17(14, 4. Darin ist die mit, dem Monogramm bezeichnete Medaille mitdem Bildnisse dos Aliireeht, Dürer gestochen. Dürer bat lange Haare,starken Bart und einen l'elzrock. Durchmesser 1 Z. i) L.
1342. Louis Surugue, Kupferstecher, geb. zu Baris HiSli, gest.-, 17112, hinterliess viele Blätter, welche wir im Künstler-SLfllo Lezicon verzeichnet haben. Hier handelt, es sich um die.Cf-ur. |7/o Blätter folgenden Werkes: Voyai/e de Mr. le ChevalierChardin en Perse. A Amsterdam tili. Mit. dem Monogramme be-zeichnet sind die Blätter mit dem grossen Saale des Cedernpalastes in[spahan mit den Säulen der Königsgräbcr in J'ersopolis, nnd mit derAnsicht'von Bander-Abassi. Die Abbreviatur des Namens findet manauf dem Blatte mit der grossen Allee in Ispahan, und mit dem Palastedaselbst.