LRS. Nr. 1332— 133«. «9
vor, zum XI. Buch. Richer hat wohl nur für Buchhändler gearbeitet.Ein zweites Blatt in der Ausgabe de« Virgil trägt seinen Namen.
1332. Jean Denis Lempereur, Kunstliebhaber, geb. zu Paris 1710,I P"? Ist 8 e8t - 17ti "i hesass eine grosse Sammlung von\~df. fec cL %- Gemahlen und llandzoichiuingcn. Auf letzteren
P»" ~r\ ' O druckte er einen Stempel bei, welcher zwei
I (0 ßt gegen einander stehende /. im Kreise enthält.
0' ''*J<J Dann radirte Lempereur auch mehrere Blätter
nach Zeichnungen seiner Sammlung-, auf welchen die gegebene Signatur
vorkommt , T , , „ .
I) Die (irablegmig Christi, nach A. van Dyck, toi.
•i) Moses, welcher die Schatte der Israeliten vor sich bringen lässt,nach einer Skizze von l'ictro da Cortona, qu. fol.
3) Landschaften nach Zeichnungen von Gueremo, gr. qu. fol.
4) Landschaften mit Staffage, nach Castighono, qu. toi.
1333. L . . «flu . . . aprüi 1553 steht auf dem vm. Lucal. . . . . «u» i Longhi gemalten Bild-RavenUM pin ..... nissedesRochtsgclehr-
ten Matteo Bruni im Besitze des Malers Luigi Pedrizzi von Rimini.Nachliattaglini (Notiiie storiche e Uterarie, inSaggio di Hirne vol-.<;«»•»' </,: uio. Bruni di ParcittuU. Rimini 1703, i>.'.)«) besau es da-mals Dr. Paolo Andrea. Drnghi, und spater erhielt der Advokat NicolaZavagli dieses Bildniss. Leber den Maler L. Longlu oder de Longhisgab Graf Alessanaro Coro! ein Praohtwerk mit Kupfern heraus: Lucalonghi illtutrato elc. Ravenna iOO*, gr. fol. Dieser Maler ist nienach Verdieist gewürdigt worden. Graf Qappi hat die Pflicht über-nommen, diesem seinen Landsinann jenen Rang zu vindiciren, welchenIhm Vasari und andere Schriftsteller vorenthalten haben. Kr hatteeinen Sohn Namens Francesco, welcher 1844 geboren wurde, und eben-falls Maler war. Auch seine Tochter Barbara, geh 1938 malte in Ocl.Von einem Ilieronymus de Longis sind in der Kirche dclla Badia delMonte zu Ravenna Freseomalereiefl mit der Jahrzahl 1U59. Der Maler,wohl ein Sohn des Luca, wurde 1531 geboren. Der alte Longhi nanntesich Laurentius Ravennas.
1334. Louis Rouhier, Maler und Radircr, ist oben unter deni r v Cursiven LR. No. 1387 eingeführt, und wir habenid«uBlatt
r " mit den Initialen L. R. F. bereits genannt, nämlich die An-sicht einer römischen Cavalcade.
1335. Simon Guillain kommt durch Brulliot I. No. 137t! zu einem?S O Osy Gemälde, an welchem er wohl nie einen Pinselstrich ge-\\ SC macht hat. Dieses Gemälde, St. Sebastian am Baumstämme
-L-X//oL( vorstellend, wird im Cataloge der Bildersammlung desMarchese Alfonso Taccoli Canacoi in Floraui (Parma noo) beschrieben,mit der Angabe des Monogramms. Dieses Zeichen wird sich wohl aufeinen Künstler beziehen, doch kann S. Guillain nicht seinen Namenangedeutet haben. Das zweite Zeichen kommt auf radirten BlätternV(, r, und das erste bedeutet wohl den Taufnamen.
1336. Rafael Sciaminossl, Maler und Kupferstecher, geb. zuL, [{ q I» i ( i BorgO Sau Sepolcro um L'wO, gest. nach 1020, soll
nach Zani die Darstellungen aus der Geschichte desJoseph copirt haben, welche Lucas von Lcyden stach, B. No. 19 23,J/ie Bilder sind von der Gegenseite genommen, und auf jedem der•Inf Blatter stehen die Buchstaben L, R. S.B.F. Zani erklärt: luca*