Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
366
Einzelbild herunterladen
 

366 LH. Nr. 1122.

1122. Lambert Hopfer, Kupferstecher von Augsburg, ist obenunter dem Monogramm L II So. 1114eingeführt, und wir verweilen auf jenenArtikel, zu welchem wir hier das Supple-ment geben. Bopfer lugte auf einigen_ T Stichen nnd Radirungen das Monogramm,1 , X, i~i , J__i Jrj.;i_lxi auf anderen dl« Initialen des Namens mitund ohne Hopfcnstraussch.cn bei. Bartich beschreibt 34 Blätter, unddarunter ist nur ein einziges Ornament (13. No. '.Vi) mit dem Namenbezeichnet. Das erste Täfelchen mit den Initialen /. // findet manauf dem Blatte mit Adam und Eva in Copie nach A. Ullrcr 15. No. I.Aul'etlichen Blättern der Dürer'schen Passion is. No. 2—1(1 kommendin Initialen mit dem logenannten llnpfensträussr.hen vor. Ohne let.'/.-lere; stehen die Buchstaben /- // BÜX EUdimngen mit Ornamenten

B. No. 28 ff. Das eweite Täfelchen mit L II linden wir auf dem untengenannten Blatte mit dem Triton auf dem Seepferde. Verkehrt istdas L auf dem Blatte mit der llerodias, welche das Haupt des .Johannes

der Magd Überreicht. In Copie nach A. Dürer in einer Einfassungvon Arabesken, If. No. 20. Zani schreibt dieses Blatt dem Saniliützelburgcr zu, woran nicht zu denken ist.

Supplemente zum Peintrc-grnveur.

1) Die Messe des hl. Gregorini mit der Erscheinung des HeilandesCopie nach dem Holzschnitte des A. Dürer. Mit. /.//. IT. II Z.Br. 8 Z.

Dieses Blatt ist sehr selten.

2) Ein sitzender alter Mann, wie er einer jungen Iran den Ringan den Finger steckt. Anspielung auf die Geschichte des lierrhtoldTücher und der Anna l'liuzing 1308. Auch A. Durer nahm einenStoff aus dieser Geschichte. Oben links ist das Tnclier'schc , richtldas l'linzing'sche Wappen. Hechts nach der Mitte das Zeichen. DiesesBlatt ist geätzt und wenig vollendet. Ell bat da.; Ansehen, als wärees nach einem Bilde von Lucas l'rauach gefertigt. II. 12 Z. 2 L.Br. 7 Z. 7 L.

Diese Radirung beschreibt nur R. Weigel, Kunstkatalog No. 19,!1!»!1.

'X) Ein Triton auf dem monströsen Seepferde, auf dessen Schwanzein Genius mit Baumzweig und Glutpfanne sitzt Rechts am dürrenBaume ist das zweite Täfelchen mit L II. Diese Vorstellung Ist starkgeätzt und hat das Ansehen eines Bolzschnittes. Die Einfassung be-steht aus phantastischen Tliicren, Genien, Trophäen etc. II. 8 Z. ;> L.Hr. !i Z. 8 L.

In W. Y. Ottley's Colleclion »/ FacHtntles of aearet and cvtioutprinls. London 1020, ist eine Nachbildung.

4) Die Enthauptung des hl. Johannes, gegenseitige Copie nachA. Dürer's Holzschnitt, It. No. i'i'.i. Der Henker iteht links, undreicht das Haupt der llerodias. In einer Einfassung von Arabesken,mit LH. II. h z. 8 L. Br. '.i '/,. 7 L.

5) Ornament mit drei Goldschmiedsmustern. In der Mitte untenHelm und Panzer zwischen zwei geflügelten rferden. MitL/A II. 8 ZVBr. 5 Z. 7 b.r

6) Muster zu Schmucksachen, und zwar zu vier grösseren Zierge-hängen, und zu vier kleineren Bandeletten. Unten gegen links dasZeichen. H. 4 Z. 4-8 L. Br. 6 Z. 3 L.