Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
367
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LH. Nr. 1123-1129. 307

1123. Ludwig Holthausen, Maler von Uordingon Ihm Düsseldorf,

II /u'>>) besucht! die Akademie der genannten Stadt, undJ-. n, ISJJ trflt (lft um 18S0 als K(i nst i er a „r. |„i Jahre 1832

brachte er zwei schöne Blumenstücke zur Ausstellung in Berlin, aufwelchen die initialen L II. in:i'2 vorkommen. Holthausen malte aucbGenrebilder and Thierstttcke, auf welchen ebenfalli die Initiales desNamens beigefügt sind, so dass die Jahrzahl wechselt.

1124. L. Heis, Portraitmaler und Lithograph, war Im zweiteni i_r Decenniam des 19. Jahrhunderts in Cöln th&tig. Kr litho-

• graphirte das Bildnisa des Pastors Jobann Gottfried Mülleran der Rauptpfarrkirche zur hl. Maria im Capltol zu Cöln in halberFigur. IJnien rechts: ;/es. r, L. II , gr, fol. Dieses Blatt erschienlH2:t nach dem Tod Müller's und Ist den Pfarrgenossen gewidmet.Auf zwei Lithographien mit der Trauerverzierung Im Hause des Pro-fessors Dr. P. F. Waltraf kommt der Name vor, gr. fol. Diese Blättergehören zu Dr. W. Smets Biographie WallraPs.

1125. Leonhard Heberlein, Maler, arbeitete um 1641 in Ulm,t rr. und Hess sich dann in Nürnberg nieder, wo er noch'U.in.lm'V. k;7j) thitig war, aber unter den Künstlern keine her-Vorragende (Stelle einnahm. Die Initialen seines Namens findet manauf Zeichnungen. Ein radirt.es Blatt, welches dir Unterzeichnung desReichsfriedensschlusses Im Jahre 1050 zum Gegenstande hat. ist wie"hon sigairt Das Blatt führt in den Saal der Burg in Nürnberg, wo•'>2 Abgeordnete versammelt sind. Bin unten heigedrucktes Gedieh)VOn Johann Klaj enthält die Namensliste der Gesandten, und den Titel:„Abbildung, der, br;/ der völlig geschlossene» Fricdens-Vnler-tekreibung gehaltenen Session, m Nürnberg de» in. .lunij i<i'>(r\Der Stecher zeichnete A. lt., worunter Andreas KohJ zu verstehen igt.II. 10 /,. I L. Br. 13 /,. 4 L.

Kin zweites Biegendes Blast, wie das erwähnt« ans dem Verlage

des Paul Fürst, enthält eine Ansicht des mit Bäumen gezierten Nürn-berger Bathliansos, von welchem aus die Gesandten zur Unterzeich-nung des Friedensinstrumentes nach der Burg fahren. Dieses Blattllt „Leonhart Berberlein Inventur" bezeichnet.

1126. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte des

L (J 17. Jahrhunderts in Nürnberg th&tig war. Kr malte Costüm-

" ligiiron in Miniaturfarben auf Papier, und bediente sich desGoldes und des Silbers zur llöhung. Diese Blatter sind sehr schönausgeführt, 4. und kl. fol. Unter den Initialen /.. //. könnte der obigeLeonhard Beberlein seinen Namen angedeutet haben.

1127. Lnhert Haussmann, Münzmeister in Mühlhansen Ulli;.

|j ji und in Dassel 103:» —1038 fügte auf (iopragen die Initialen' /.. //. und ein aus diesen Buchstäben bestellendes Monogramm bei.

1128. Ludwig Held, Stempelschneider, geh. iu Berlin l8o:;, gest.

| ; ]| I8;ii), hinterliess sehr schätzbare Werke, sowohl l'ortraittnedaillen, als Denkmünzen auf merkwürdige, Ereignisse, Reliefs>n Bronze und andere kleine plastische Arbeiten. Held niodellirle inWachs und in 'Phon. Nach Schlickeren signirto er /..//.

1129. Louis Haghe, Zeichner und Lithograph von Tournav, der/ Jl Soliii eines gleichnamigen Architekten, genoss den Unterricht

f '' iß* Malers Dewasme in seiner Vaterstadt, und wurde schon•ruh mit der Lithographie vertraut, da sein Meister eine lithographische