Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
362
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3(12 LG-LH. Nr. 1110-1113.

Hochzeit zu Cana vor, 4. Blätter dieser Art gehören zu den Selten-heiten. Brulliot App. I. No. 886 kennt das erste Blatt allenfalls, gibt;«her das Künstlcrzcichen zu gross.

1110. Franz Geffels, Zeichner und l'ortraitmaler, ist im zweitenJ~ Bande No. 'ilü!) eingeführt, und wir ver-

r -f *CP^J Y* wois(m auf J enen Artikel. Der erste Buch-

\S/~^ ' Vf C7T 0"p-rj stahe kann für L genommen werden , dar

v__/ Künstler nennt sieh aber Francesco Geffels,

weil er sich um 1650—1670 in Italien aufhielt Brulliot III. No. 838bringt den Künstler unter L, und gibt den Namen ungenau, indem er(it'lfts las. An der angezeigten Stelle nannten wir ein radirtes Blatt,welches das Innere eines reich besetzten Schauspielhauses bei Qelegenheit der Anwesenheit des Kaisers In Mantua vorstellt. Diesesligurenrciche Blatt hat den Titel: Sacra Ccsarra Mairsla. Die Zeich-nung fertigte Ludovico Bumacini, und der Radirer nennt sich deutlichFrancearo GtfftXt, Sehr seltenes Blatt, gr. QU. I'ol.

1111. Lazarus Gottlieb Laufer, Medailleur von Nürnberg, war. /. ■ um 1670—1690 thfttig, und hielt, sich mehrere Jahre in

*' Wien auf, oder besorgte wenigstens in Nürnlierg Auf-

trage für den kaiserlichen Hof. 8chlickeysen kennt ihn nur als Münz-meister der Stadt Nürnberg, Er arbeitete Öfter mit QeOTg KautschZusammen, so daSS auf Medaillen des Kaisers Leopold I. von dem

einen der Avers, von dem anderen der Revers ist. Die BuchstabenG. IL und L.G.L. deuten auf diese beiden Männer. Von L. G. Läuferist die Medaille auf die Belagerung von Ofen, mit Leopold f., wie eigegen die allegorische Figur der Stadt, das Scepter neigt I fiSt!, danndie Medaille auf die Schlacht von Mohacz, mit einem Revers, weicherdie Niederlage des Königs Ludwig IT. zum Gegenstande hat, mit derLegetuh:: A. ir,2(i d. 20 Aug. durch Gottes Gnad ton /?. K. M.Leopold A. tffOi. d. 12. Aug. gerochen. Beide Medaillen sind !..(;. I.gezeichnet. Diess ist auch der fall mit der Medaille, welche auf demAvers den Prospekt von Wien gibt, Her Revers mit den Ansichtenvon zehn eroberten Studien Ist von G. Hautsch gefertigt. Laufer hinterHess auch einen .lelon mit dem Bildnisse des Königs Ludwig XIV.von Frankreich. Die Rückseite Stellt einen Bauer vor. welcher sftet.

1112. Unbekannter Maler, welcher um 1670 In Italien thfttig war.1 ("" M P Ludwig Abri radirte nach seiner Zeichnung oder

r ' • ' nach einem einer (leinälde ein zartes Blatt, welchesdie hl. Familie vorstellt, wobei ilis Jesuskind eine Königskrone aufdas Haupt der Mutter setzt. Links unten : Lud, Ahn' Fee t(l73,rechts oben unter zwei Wappenschilden: LG. M. I'. II. i) A '.\ L.Br. 7 Z. 10 L. Dieses Blatt beschreibt Bartsch XXI. pag. 383 Frerklärt die Initialen nicht. Ks könnten dadurch auch die Inhaber der

Wappen angedeutet seyn. L. Abri Stammt ans Lüttich, scheint aber

in Italien gelebt zu haben . da ihn die holländischen Schriftsteller

nicht kennen.

1113. Unbekannter Maler oder Zeichnor, welcher zu Anfang des17. Jahrhunderts In Italien thfttig war. Er ist, mit demMonogrammisten ///, III. No, 1199 Eine Person, sodasshier das Zeichen nur verkehrt gegeben ist. Man findetes auf einem Kupferstiche mit, der Büste des hl. .Johannes,welche Domenico Faleini für folgendes Werk gestochen

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