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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
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361
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LG-LGH. Nr. 1108-1109. »«1

1105. Le Gendre. Maler In BtQimI um 1780, soll nach einer hand-schriftlichen Bemerkung dei bekannten KunttaammlertJamei Hazard Gemälde mit, diesen Cursiren versehenhaben, Haiard lebte iu jener Zelt in BrOuel, und lorallkann er Bildet gesehen haben. Er sprich* von Gemälden

in Oel nnd Miniatur, Ein Genremaler Le Gendre wurde nach der An-iin Cabinet Paignon-Dljonval 1723 In Paris geboren. Cherillelstach nach ihm zwei Blätter: Eugenit nnd La tonne Sultane betitelt.Dieter Meister konnte 1780 noch' In Brüste] geloht haben,

1106. L. Garreau, Radirer, gehört zu den wenig bekannten Kunst-r> Q p r. p p lern, und map weiss noch nicht, welchem Laude

°C-e^/°k j'/^-j.J er angehöre, Wir glauben nicht, dass er mitdem L. E, P. Garrean im Künstler Lexicon Eine Person sei, obgleichdie Zeit inr ihn spricht, Unser Meister arbeitete um 1788. Er binter-liess eine Folge von 27 Blättern mit radlrten Imitationen Dach Zeich-nungen \<m Rafael, Correggio, Tintoretto, Dominichino, Tizian, Cam-hiiisi, Palma Giovane, P, da Cortona, Maratti u. A., gr. t'ol. und 4..in die Höhe und Breite, Ein Titelblatt ist nicht vorbandet; AulBlättern dieses Werkes kommen die Curatoen vor.

L. E. Garreau lebte 17su in Amsterdam. Er radirte für latWerhvon Le Brno die Ansicht eines Stadtthores am Seehafen, in welchem

Reisende im Knote landen. Dieses Blatt ist. nach .1. 1!. Weenix radirlund gestochen.

1107. Der unbekannte Kupferstecher mit, diesem Zeichen wirdT\ ><---, T~' von Christ 8.888 eingeführt, es hat, aber unten Wittens

K M noch Niemand Blätter von ihm beschrieben. Christ sagtJ—'V_? 1— i dati das Monogramm auf alten deutschen Kupferstichen

Stehe, und vi rniut.hel die Buchstaben LNQE darin. Wir inocht.rul'ast glauben, dass das Monogramm des Nicoletto da Modena verstüm-melt sei. da noch kein Blatt mit diesem Zeichen bekannt geworden ist.

1108. Unbekanntor Zeichner, welcher um 1679 thiitig war, viel-leicht in Nürnberg, da seine verschnörkelten Namensbuchtttlben auf einem von Hans Jakob Schollenberger

ochenen Prospekte vorkommen. Schollenbergerlebte in Nürnberg. Die gegebenen Buchstaben findet

man auf einem Blatte mit der Ansieht dei Festung Schenkentchantr.nach der Bestürmung von lli?:t. Ms ist Text, aufgedruckt, und daher

haben wir ein sogenanntes fliegendes Blatt, Schollenberger stach auchnoch andere Prospekte, welche, wohl von unterm Meister gezeichnet sind

1109. Unbekannter Kupferstecher, und wahrscheinlich auch Gold-~ 'd-x <-> schmied, dessen Lebenszeit die beigefügte

C^di \ v) XX- Jahrzahl bestimmt. Er hinterllets ein Blatt,"-"^ v-^ '■' welches deu Knaben Jesus unter den Schrift•

lehrerji im Tempel vorstellt, Rechts vom Steht Joseph mit einem Korbex '."" Hucken gesehen, und links von Ihm deutet Maria nach dem unter

sinem Baldachin sitzenden, und von Pharisäern umgebenen Knaben.Links unten Ist das Künstlerzeichen. II. B Z. 9 L. Mr. ti /,. n l,Dieses Blatl ist mit dem Bansen In Kellardaler's Manier behandeltDer Stecher deutete wohl durch OL seinen Namen an, und et dürfteauch der Verfertiger eines Blattes mit { Um Bildnisse des PhilippMelanchthon seyn. Es ist ebenfalls bunzirt, wahrscheinlich nach der4eichnuug des Lukas Crauach jun., weil die Jahrzahl i~><n> daraulvorkommt. Ein zweites Blatt mit dem gegebenen Zeichen stellt, die

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