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Sylben enthalten seyn, letztere passen aber auf keinen Papst aus demIS. Jahrhundert. LeoX. wurde 1S13 erwählt, und wenn allenfalls derKupferstecher, wie der Augenschein zeigt, nicht recht schreiben konnte,könnte man: leo decimus lesen. Die Compositum des Hildes kiinnvon einen Künstler herrühren, welcher seine Stadien in der »weitenHälfte des 15. Jahrhunderts gemacht hat, und 1U13 noch auf der altenStufe stand. Der Papst Leo X. ist namentlich durch seine Freigebig-keit mit dem Ablasse bekannt, üebrigens sprechen wir damit nur eineunmassgebliche Meinung aus. Gewiss ist, dass der Kupferstich nichtvon 1422, Hli.'i und 14.S8 ist; denn diese Jahrzahlen liegen nicht inder Inschrift.
1060. Leonello Spada, Historienmaler, geb. zu liologna l!>7(>,, „ „ ., .' .. gest. zu Parma Ui22, war Schuler von Lu-Leonello Sf. inu. t dtp. Jj ovic() Carracci) uud arbeitete , llit (licsem
au den Fresken im Klostor S. Michele in Bosco bei Bologna. Es er-schien ein eigenes Work darüber, zu welchem J. M. Giovannini dasTitelblatt zeichnete und in Kupfer stach. Für dieses Work lieferteanch L. Spada eine Zeichnung, welche den hl. Benedikt vorstellt, wieer die Dämonen vortreibt, welche einen seiner Mönche entführen. Gio-vannini hat dieses Blatt gestochen und es kommt darauf die Abbrevi-atur vor. IL 13 Z. 10 L. Br. 8 Z.
1061. Erzherzog 1 Leopold von Oesterreich, Grossherzog von/,,,./ ,. • Tosenna, und dann Kaiser 1747—1792, radirte einuopua fecu. i> ;lai . jjlätter, welche folgenden Inhalts sind, aber selteuvorkommen.
1) Ein Bauer zu Pferd mit einem zweiten Pferd an der Hand,wie er den Hügel hinaufreitet. Leopold fecit. fol.
2) Kiu vom Blicken gesehener Bauer, welcher ein Lamm trägt.Ohne Kamen, kl. fei
1062. R. Levieux, Zeichner und Maler, war mn 1670 in ParisIriiicur f J tnät '"' Schürt aber zu den wenig bekannten Künstlern.
'' " Im Künst.lcr-Lexieon haben wir das von J. L. Kohlet
nach ihm gestochene Iiildniss des Carmeliten Generals Pierre de St.
Andre genannt. Kohert-Duinesnil geht im Pcintro.-Gravciir francais VIII.p. (73 etwas näher auf ihn ein.
1063. J. Lenpe, auch Lupen, Leupenius und Lupenius genannt,r gehört zu den wenig bekannten holländischen Meistern,
" welche in der aweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts thätig«raren. Man findet schöne Zeichnungen von ihm, besonders Land-schaften mit Ansichten von alten Gebäuden aus der Umgebung vonUtrecht und Amsterdam. Auch radirte Blätter hinterliess er, dochnur selten findet man Abdrücke. Man erkennt daraus den SchülerRembrandt's.
1) Ansicht an der Ainslel mit dem zeichnenden Künstler. Mit derInschrift: He Molenlie. Den Amstel, qu. fol.
2) Alt-holländisches Schloss, mit Figuren: 't Huyi le loendershOt.I.eupe inen, ([ii. fol.
3) Altes holländisches Schloss: Kusleel Nyenrode lOen, qu. fol.
4) Ein anderes hollandisches Schloss: H liuys le Weeresleyn.J. Leupenius f. inen, qu. fol.
1064. L. Francia, Landschaftsmaler, Kupferstecher und Litho-graph, war um IHK) IH20 in London thätig. Kr veranstalteteein jetzt sehr seltenes Zeichnungswerk in grösstenteils buntfar
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