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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
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344
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344 LEL-LEO. Nr. 10S3-10S6.

1053. Ludwig Eduard Lütke, Landschaftsmaler und Lithograph,

Egeh. zu Berlin den 2(i. Februar 1801, war Schüler seinesL4 Vaters Peter Ludwig, verdankte aber noch mehr dem Studiumder Natur, welches der Landschafts- und Marinemaler nicht entbehrenkann. Er bereiste Pommern, die Insel Rügen, die Niederlausitz, diepreussischen Küstenstrecken u. s w. Seine Werke bestehen in An-sichten von Städten und Schlössern jener Ländertheile, in Wald- undStrandlandschaften etc. Auf mehreren Gemälden kommt das Mono-gramm vor. Dann lithographirto Lütke auch mehrere Blätter, gewöhn-lich nach eigenen Zeichnungen. Darunter sind Krinnerungsblätter andie Insel Rügen, an das Seebad Swincmündo, an Stettin u. s. w.

1054. Als Münzzeichen bedeuten diese Buchstaben auf Mero-L E M. 1 vingischen Geprägen die Münzstätte Lemovicas, d. i.L. E. M. 0 / Limoges.

1055. Leo Looni, Bildhauer, Goldschmied und Medailleur vonL J? A 0. ] Arezzo, wird von Vasari gerühmt, und die

/ J 1 von ' mn vorhandenen gegossenen und cise-

yiecoV Jlyrjrivog | linen Medaillons rechtfertigen dieses Lobvollkommen. Meisterhaft ist seine Medaille mit dem Bildnisse desMichael Angelo: AKTS ANN. LXXXVIU. Auf dem Revers ist einnach links gehender nackter Mann mit dem Hunde. Der Name LEOsteht am Arme des Michel Angelo. Ebenso schön ist die Medaillemit dem Bildnisse des l'ietro Aretino, und des Anton I'crrenot, Bischofsvon Arras. Auf der Ruckseite des letzteren Medaillons ist ein Schiffauf stürmischer See. Auch diese Denkmünzen sind mit dem Kamenbezeichnet. Ein grosser Gussmcdaillon ist jener mit dem Bildnisseder Ilippolita Gonzaga mit der griechischen Schrift. Als Gegenstückdient gleichsam das Bildniss des Kriegshelden und Vaters der Hippo-lita, Ferdinando Gonsaga-Gnastalla, über welches van Loon I. 20(5berichtet. Später wurde Leoni in Rom wegen eines Mordes zur Galeereverurtheilt, von welcher ihn aber Andreas Doria befreite. Ans Dank-barkeit fertigte er 1840 eine Medaille mit dem Bildnisse desselben,ebenfalls in grossem Durchmesser. Eine andere Bildnissmcdaille ist,jene des Kaufmanns Martinus de Hanna aus Brüssel, welcher \'.i'.ttin Venedig starb. Auf dem Revers ist die allegorische Figur derHoffnung, zu deren Füssen LEO steht. Bergmann gibt sie in seinemWerke über berühmte Männer des Österreichischen Kaiserstaatea InAbbildung, II S. I. Tab. XIV. Leoni fertigte auch den Revers einerMedaille mit dem Bildnisse des Baron Nikolaus von Madruzzo, welchesAnton Abondio geschnitten hat. Die Kehrseite stellt den (ligantensturzvor mit der Legende: Di seile jnsliliam monili. Vgl. Oicognara:Storia della scullura II. 410. Diese Medaille scheint in Wien ge-prägt worden zu seyn, sowie eine solche mit dem Bildnisse des KaisersCarlV., zu welcher Leoni den Revers fertigte. Sie soll zum Andenkenan die Auflösung des Schmalkaldiscbcn Bundes l!>47 erschienen seyn.Köhler XVI. 139, und Herrgott I. Tab. XXIII. No. 48 geben dieAbbildung.

1056. Unbekannter Kupfersteoher, welcher zu Anfang desI eo M 18 -. Jahrnundfi fts in München gelebt zu haben scheint. Er

radirto ein Blatt in der Manier des Frans Deich, welcheseine Seeansicht gibt. Am Ufer stehen und liegen sieben Männer, undin einem Boote rudern drei andere. Am felligen Ufer gegenüber be-merkt man Bären. II. !i Z. 9 L. Br. !t '/,.