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Giunta, Welche auf dem Titel der Druckwerke gleichsam als Adressevorkommt. Sie wurde auch von den Erben gebraucht, und daherkommt sie noch in der zweiten Hälfte des 16, Jahrhunderts vor, wieauf dem Titel einer Bibel, Vcneiiis, Junior i fl72, fol. Die Grösseder Buchstaben und der Lilie hängt von dem Format der Bacher ab
904. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten HälfteL A des "'■ Jahrhunderts tbätig war. Erenzel beschreibt im Ca-
' talog Sternberg II. No. 1'I4!S ein Blatt, welches den Tod vor-stellt, wie er von links über das Blatt eine Weinrebe halt. Am Stau.....j
des Weinstockes Ist eine Notentafel, auf welcher das Kttnstlerzeichensteht. In der Ferne ist die Ansicht von Como, qu. fol. Frenze! schreibtdieses Blatt einem deutschen Meister ZU, welcher demnach Italien, undnamentlich Como gesehen haben musste.
905. Jean Antoine Abbe de Maroulles, Zeichner und ßadirer,L'abbi de m. 1 8 e b. zu Mesaina 1074, begab sich bei einem Auf-ruft dm \ sta,u '° '" ( ' (M ' genannten Stadt nach Frankreich,j,.' ' ' und war in Paris als Künstler geachtet. Er be-LAb. ne mar. ) folgte sich mit der Architektur, und begann dasWerk: Arckitectvre franeuise, welches .1. Blonde! fortsetzte. DieAbbreviatur des Namens findet man auf Blattern nach Zeichnungendes Parmigianino, welche in der Weise des Grafen Caylus radirt sind.Starb I7Ü0.
906. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte
AT 1 des 10. Jahrhunderts in Italien thätig war. Man findet eine-Lf\. Conie nach Giorgio Mantuano, welche die Madonna, vorstellt.wie sie dein Kinde die Brust reicht, B. No. 4. Hechts oben ist dasgegebene Monogramm, welches aus L A F oder /'.' A l<~ bestehen kann.Gegenüber ist ein anderes /eichen, ähnlich .jenem des Adam Mantuano.II. :; '/,. 4 L. lir. 4 Z. Wir linden dieses Blatt im Catalogc des MarcheseMalaspina di Sannazaro 11. p. ü'i erwähnt.
907. Unbekannter Kupferstecher oder Goldschmied, welcher
A _n_ zu Anfang des 10. Jahrhunderts in [tauen thätig war. SeinT^ a r Zeichen findet man auf einem Kupferstiche, welcher einen° ^ chimärischen Drachen, einen Löwen mit der Löwin und einKrokodil vorstellt, fast auf weissem Grunde. Neben der Pfote desLöwen steht das Monogramm. II. 7 Z. Br, II Z. 0 L. Abbe deMaroulles schreibt dieses Blatt fälschlich dem Anton Fantuzzi zu, undBrulliot I. No. :t'24 rermuthet unter dem Monogramme den folgenden,Luca Fiorentino genannten Meister, unser Monogrammisl erseheintUnbeholfen, und lieferte nur eine rohe Copie der Hauptgruppe einesStiches von Zoan Andrea, nach Leonardo da Vinci. Ks steht sehr"n Zweifel, ob das Blatt von dem Träger des folgenden Monogrammsherrührt, obgleich dieser auch rohe, ungeregelte Arbeiten geliefert hat.Wir nehmen zwei verschiedene! Künstler au. von denen der eine oderder andere Händler war.
Luca Fiorentino soll nach Bartseh XIII. p. 388 der Kupfer-stecher mit diesem Zeichen heissen , der genannteSchriftsteller kann aber keinen Grund dafür angeben.
Der .Meister erscheint als Nachahmer des Bobetta,
indem er in der ungeregelten Weise desselben arbeitete,
aber sehr roh und noch ungeschickter. Er ist einschlechter Kupferstecher, und vielleicht auch alsHändler zu nehmen. was aber nicht hinderte, seine