Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
230
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230 KI-KK. Nr. 80S-810.

Doc. Martina» Luther eyn Prophet — - verscheidS I seynes altersLXIII. II. (i Z. 3 L. Br. 4 Z. (! L.

2) Das Bildniss des Churfürstcn Moriz von Sachsen in Rüstungmit dem Strefthammor in der Linken. Oben zu beiden Seiten dassächsische Wappen. Ueherschrift: Von gottes gnaden Mavrlclusher \ zog zu saxen des hey roJii : reiches erz' I marsch l all) vndchi-rferst etc. II. (i Z. 0 L. ? Br. 4 Z. 9 L.?

:t) Das Bildniss des Kaisers Carl V. im Brustbilde, mit Schwertund Reichsapfel, dem Wappen und seiner Devise, dann mit Ueber-und Unterschrift, hl. 1Ö61. Rund, 4. Dieses Blatt haben wir nichtgesehen.

805. Unbekannter Formschneider, welcher um 1720 in Cöln-«r thätig war. Er schnitt das Bild der hl. Luftildis mit dem Kir--/< I chcnmodell zu folgendem Büchlein: Das Leben der II. weltbe-rühmten Jungfrauen I.üfllildis. Collen hey II. Rieger Anno 1723,12. unten rechts stehen die verkehrten Buchstaben, und in der Mittel:S. LUFTILDIS.

J

806. Karel du Jardin, Historien- und Landschaftsmaler, ist obenunter /(.D.I. fe. eingeführt, und wir ver-weisen zunächst auf jenen Artikel. In derGallerie des Domherrn B. Speth in Münchenwar bis 18!iü eine Landschaft mit zwei

Ziegen, einem Schafe und einem Hunde, welcho um das Mädchengruppirt sind, welches im Vorgrunde eine Ziege melkt. Daneben stehtein Mann mit dem Milchgeschirre, und nicht ferne weidet ein abge-magertes Pferd. Hinter dem Gebäude auf dem Hügel des Mittelgrundessteigen kahle Felsen auf. Dieses Gemälde erkannte Speth als einWerk des K. du Jardin. Wir wissen von keinem zweiten Bilde mitähnlichen Initialen.

807. Cornelius Kittenstein, Kupferstecher, war in der erstenKillen, fe. 1 Hälfte des 17. Jahrhunderts in Flandern thätig.

' ' " . > Die Abbildung eines gestrandeten Wallfisches nachKUlenst. Jecü \ p. Molyn ist von 1029. Die Abbreviatur des Na-mens findet man auf Blättern mit Costümen nach Dirk Hals kl. fol.Nach Zeichnungen dieses Meisters stach er die fünf Sinne: De tijfZlnluigen, dann in fünf Blättern den Triumphzug des Prinzen vonUranien: Zegepraal des Prlnsen van Oranje, fol.

808. Unbekannter Töpfer, welcher gegen Ende des 16. Jahr-IC IW hunderts irgendwo in Deutschland arbeitete. Man findet

Krüge in Cylinderforrn mit Wappen und halben Figurengeziert. Darunter ist auch ein Schild mit KI W, dem Zeichen desModellirers oder Töpfers.

809. Kilian Koch, Rechenpfennigmacher in Nürnberg, fertigteK K llm 1-)80—1000 Spielpfennige mit verschiedenen Vorstellungen,**' • x ' und fügte die Buchstaben K. IL bei.

Johann Bernhard Kern, Wardein, und KolD, Münzmeister inSchwabach, signirten Müuzstempel K K. Sie waren um 1760—176S thätig.

810. Reisende Mttnzbeamte von Avignon erhielten 1885—1890K K D R e ' n n| ü"zartiges Zeichen mit diesen Buchstaben. Sie**•• ' ' bedeuten: Karolus Kardinalis De Borbonio.