KE. Nr. 779. 223
wohnhaft war. Do Burtin bestimmte den höchstes Preis eine* <io-maldei von K. Du Sariin auf 10,000 Fr*. Der Quacksalber im Museum
zu Paris wurde aber 1 7Slt mit. 18*800 Ffcs. bezahlt. Im Jahr« 18*7kaufte Tardieu aus Patureau's Sammlung: Le Otrirottier demanti um14,000 Pres. liei der Auction der Sammlung des Baron Verstolk vanSoelen in Amsterdam IK47 wurdo eine Zeichnung, eine Landschaftmit Vieh, auf 1871 8. getrieben. K. Do Jardin starb 16*8 in Venedig.Bartsch I. p. IM» ff. beschreibt \>2 radirtfl Blatter von der Handdieses Meisters, und darunter sind mehrere mit den gegebenen Buch-staben versehen. Ausserdem schrieb der Künstler /('. DV. JARDINfe.Zur Ergänzung des Künstler-Lexlcons gehen wir hier anf die Abdrucks-gattungen näher ein.
I. Vor den Nummern und vor der Adresse. Darunter sind sehrseltene Probedrucke, welche, von der noch nicht pulirten Platte kommen.
II. Mit der Adresse von (). Valk und P. Schenk.
III. Diese Adresse ausgeklopft, aber mit Beibehaltung der Nummern.
IV. Die retOUchirten Abdrücke ohne Adresse, (heil* mit Verän-derung der Nummern. I'ie frühere Nummer li. 0 ist in 8 verändert.Die Platten zu den Blattern B. 23- 26, 29 :!4 sind beschnitten. DieAbdrücke sind gewöhnlich sehr schlecht, besonders jene aus dem Ver-lage der Veuve Jean in Paris, welche eine Ausgabe aller li'i Plattenauf 20 Folioblättern veranstaltete. Sie wurden aufgeätzt und ganzausgedruckt.
Der Maler S. Graonicher hat mehrere Blätter des K. Du Jardingut copirt, wie z. B. B. No. lii, l(i und 34. Diese Copien sind nichtleicht zu unterscheiden.
Das von Bartsch No. !>2 erwähnte Bildniss dos Dichters Jan Vosist im ersten Druck vor aller Schrift und später wurden unten vierholländische Verse beigefügt. Man findet es in: Jan Vos Qedichtsnuitgegeven door J. Lescailje. Amsterdam kki'J. 4. Die Platteexistirt noch, doch sind die neuen Abdrücke nicht häufig. Es wurdeweisses und bräunliches Papier benutzt.
Unter dem Monogramm IDK III. No. 2230 haben wir die Blatterdieses Meistors aufgezählt für den Fall, dass die Nummern noch nichteingestochen oder abgeschnitten sind, um dadurch zu bestimmen, ohdie beschnittenen und noch Schimon Blätter zu den ersten Abdrückenvor den Nummern gehören oder nicht.
779. Konrad Eberhard, Bildhauer und Zeichner, geh. zu Ilinde-" T7-"IT~V lang 1786, gest. zu München I8ö9, war von 1810 an als
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p Professor an der k. Akademie in München der gefeierte
Künstler seines Faches, und sein Ruf verbreitete sichvon Koni aus, wo er tiefer in den Geist der Antike eindrang, alsirgend ein anderer deutscher Künstler damaliger Zeit. In der k. Re-sidenz zu München, im Garten zu Nyinphenburg. im Antiquarium undin der Glyptothek zu München, und im Auslände sind Werke von ihm,welche seinen feinen Sinn für die antike Kunst beurkunden. Noch invollster Manueskraft erfüllte ihn aber diese Richtung mit Unwillen,und er bedauerte es im Alter, so lange ein Heide geblieben zu seyn.Diese Klage konnte man hundertmal aus seinem Mundo vernehmen,wenn er die Vorsehung pries , dass sie ihn auf das christliche Gebietgeführt hatte. Aus dieser seiner zweiten Periode stammen viele Bas-reliefs und Rundbilder, in welchen er die Madonna, den Erlöser undseine Heiligen verherrlichte. Diese Werke athmen Frömmigkeit undeine sinnvolle Naivetät. Eberhard malte in dieser religiösen Richtung