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auch Bilder in ücl, und suchte darin die alten Meister nachzuahmen,der ideenvolle, Bildhauer gewann aber Dicht mein- die Herrschaft überden Pinsel, und konnte nicht durchführen, was er wollte. Auch vieleZeichnungen mit religiösen Compositionen sind von ihm vorhanden;immer von tiefein Sinne, und Ergüsse eines frommen Gcinüthes bleibensie aber denen fremd, welche mit dem Wesen und den Einrichtungender katholischen Kirche nicht vertraut sind. Einige Zeichnungen sinddurch die Lithographie bekannt, und gehören zu den schönsten Leist-ungen der religiösen Hicbtung der Kunst. Die Initialen des Namenskommen auf Bculpturen in Alabaster und Marmor, besonders auf lias-reliefs vor. Auch auf Zeichnungen fügte sie der Künstler bei. SeinNachfolger in der Professur war Ludwig von Schwanthaler, welchener überlebte. Conrad Eberhard starb unbeweibt im 01. Jahre. Krlebte mit seinem Bruder Kranz, dem sinnigen Miniaturplastikor, ininnigster Eintracht. Sie folgten sich wie der Schatten dem Manne,und wenn je ein Streit zwischen beiden entstand, so war es der, dassein jeder dem linderen mehr gönnen wollte. Dieser Streit erfolgte inder Regel beim Mittagstische und beim Abondbrod. Ein solch an-spruchsloses und frommes Künstlcrpaar wird mau wohl nimmer linden.
780. Kern und Ebenauer, ersterer "Wardein, der andere Miinz-
rr y \ moister in Schwabach 1788—1768, fügten auf den Stem-
V ' / r I l )0 ' u z " ''"'°" Münzen die Initialen des Namens bei. Me-li, el ti, ) daiHen kennen wir nicht.
781. Keinpson und Kindon, Stempelschneidcr in Birmingham umK el K 1*"", schnitten Stempel zu Medaillen, und fügten auf den-
selben die Initialen des Namens bei. In Birmingham grün-dete Bolton eine Medaillen-Fabrik.
782. Franz Kirchmaier oder Kiermaier, Maler von Regensburg,■VF t- h /-— „ ist im zweiten Bande No. 220H eingeführt, und wir"" • \ b ' O . haben auch über den Holzschnitt mit diesem Zeichengehandelt. Dieses Blatt stellt den Papst auf dem Throne vor, vorwelchem ein Bischof mit dem Kreuze kniet. Links unten ist dasMonogramm, rechts die Jahrzahl 1870. H. (i Z. Br. 4 Z. (i L. DieseVorstellung ist auf der Rückseite des Titels zu: Obsequiule vel ÜberAgendorum circa Sacratnenla, Benidiciione* el Ceremonias seeun-dum antiquum usum et rilurn ecclesiae Ralixhournsis. Ini/olsliidii.ex Typoijraphia Weissenhorniana 1570, 4.
783 Johann Karl Fischer, Bildhauer, Medailleur und Edelstein-vj;, Schneider, geb. zu Berlin 1802, ist seit 1830 durch schöne Werke■" bekannt. Sie bestehen in Basreliefs von Oyps und Elfenbein, inBildnissmcdaillous, in Cnmeen und In Medaillen auf berühmte Männer.Darunter nennen wir die Medaille mit dem Bildnisse des DirektorsSchadow und der Gruppe von I'erseus und Andromeda, welche Schndow1784 modellirt hatte. Die Medaille mit dem Bildnisse des ProfessorsSchleiermacher zierte er Im Revers mit den drei theologischen Tugen-den. Fischer's Werke sind zahlreich, doch nur die wenigsten mitdein Monogramme und den Initialen K. F. gezeichnet. Auf Bilduiss-medaillons steht auch K. F. A.V.F., d.i. K. Fischer ad Virnm Fecit.
784. Theodor von Kessel, Kupferstecher und Radirer, geb. zurf. -r-, Amsterdam um 10ÜO, hinterliess eine bedeutende Anzahl vonrCr Blättern, welche T. V. K. F. oder T. V K. f. gezeichnet sind.Das gegebene Monogramm findet man auf einem Blättchen, welcheseinen Türken zu Pferd vorstellt. Es gehört zu einer Folge von Co-stumen, 12.