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Dann lithographirte und radirte er auch einige Blätter. Von letzterennennen wir:
1) Ein sitzender Bauer mit dem Kruge, qu. fol.
'I) Ein sitzendes Fiscliweib mit dem Hute, qu. fol.
i!) Eine Landschaft mit Reisenden, qu. fol.
4) Reisende und Jäger mit Hunden, qu. 8.
581. Jan van Goyen, Landschafts- und Marinemaler, geb. zutw r> ./ . r Leyden 1898, gest. im Haag 1686, hinterliess eine ziem--* y ^ 'IOhIj ]j c he Anzahl von Gemälden und Zeichnungen, er be-uyQ /b 1 /^- diente sich aber öfter eines aus KG bestehenden Mono-
.J gramms statt der Buchstaben J V G. In der G&llerie
des Grafen Nostiz in Prag ist ein Gemälde mit einem Seehafen beiGewittersturm JVO 4042 bezeichnet, In der Sammlung des Conferenz-rathes Bugge in Copenhagen war bis 1841! eine Landschaft mit einerKirche und Windmühle und Vieh am See, welche mit den Initialenund der Jahrzahl 1640 versehen ist. Heinrich Spilman stach zweiZeichnungen des van Goyen, auf welchen ./. v. 0. pinx. steht, qu. fol.
582. Jan van Hamen oder Hammen, Genremaler, wurde 1896\ f T / zu Madrid gelieren, wo sein Vater, ein gleichnamiger
\ I I 1 f, li Q, Bluinenmaler, als Bogenschütze in kniiigl, DienstenV / ' J ^J stand. Er malte Bilder in der Weise des Peter deLaer, und besonders Blumen und Früchte, welche den Lope de VegBzum Lobe stimmten. Der Kunstkenner James Hazard schreibt dasgegebene /eichen einem J. V. I lamme zu, und Brulliot I. No. 2383glaubt, cs handle sieb um den von Velasco erwähntem Juan van Hamen.Allein der ('atalog des Real Museo läset den Juan Van der lliinien1638 sterben, und somit kann er kein Bild mit der Jahrzahl i04Ogemalt haben. Wie gesagt, handelt es sich aber um Vater und Sohn,und somit könnte der Vater 1639 gestorben seyn, da unter dem Jahre1660 wieder der Tod eines Juan van Hamen gemeldet wird. Nur derjüngere Meister dieses Namens kann Bilder in der Weise des Petelde Laer gemalt haben, und es fragt sich nun, ob das Monogrammauf solchen oder auf Blumenstücken vorkommt.
583. Gerard van Herp, G. Herck und G. v. Herp haben wirp\^ / III. No. 1(102 als muthmassliclie Träger dieses Zeichens g l! '
nannt, und diejenigen, welche das Monogramm nicht mit Un-recht unter JvH aufsuchen wollen, verweisen wir auf .jenenArtikel.
584. Unbekannter Zeichner und Radirer, welcher um 1760« i/ ■ in den Niederlanden lebte. Mau findet landschaftlich 6jyi /i/i/. Zeichnungen mit, dem Monogramme, und dann auch eiflschön radirtes Blatt mit, der Ansicht eines Dörfchens am Flusse, ''1
welchem sich die Kirche und das Wirtlishaus 1..... lerklieh machon. M 1
dem /eichen und dem Beisatze i'nr. et [er. 1701.
585. Johann van Huchtenburgh oder Hugtenburg, Maler undT" V* H tt |iuin ' r ! behauptet anter dem Monogramm HB III- No- ,i,s '
' eine Stelle, und wir verweisen zur Orienlirung auf dieselbe-Der Künstler zeichnete aber auch /.//. und /.////, so dass er un 8 '"diesem Werke öfter begegnet. Bartsch V. p. 401 beschreibt die radirte»Blätter Iluchtenburgh's, und darunter auch jene nach A. van der Meu ( ' nmit Darstellungen aus der Kriegsgeschichte lies Königs Ludwig *'Vvon Frankreich. Auf einigen dieser grossen Blätter kommen die B*"tialen /. V. II. vor.
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