Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
175
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IVP— IVG. Nr. 878—880. 17S

575. Unbekannter Goldschmied und Kupferstecher, welcher[VF '" er ersten HM'6 des 17. Jahrhunderts in Amsterdam

• • thiitig war. Er hinterlicss eine Folge von 12 Blättern mitGoldschmiedsverziorungon von sehr tleissiger Arbeit aus dem Verlagedes C. J. Visscher, 16. Sic sind wahrscheinlich von Jakob Vanlierdgestochen. Den Namen dieses Meisters finden wir auf einem sehrseltenen Blatte mit der Thalia, welche sitzend vorgestellt ist: JacquesVanlierd fe. « decemher 1003, kl. fol.

576. Jonas Umbaoh, Maler und Radirer von Augsburg, ist schont y y zu wiederholten Malen genannt. Nach Brulliot soll er einige

• radirto Blätter mit den Initialen bezeichnet haben.

577. Medailleure und Münzmeistsr, welche die Initialen desI V V Namens auf Stempeln beifügten. Schlickeysen nennt mit

■ Ausnahme des ersten ihre Namen ohne nähere Bestimmung.

Joseph Vit, Medailleur, lebte zu Anfang des 17. Jahrhundertsjn Spanien. Auf einer gegossenen und ciselirten Medaille mit denBildnissen des Königs Philipp III. und seiner Gemahlin Margarethasteht: Jos. Vit. Fecit. Der König starb 1631.

Jean Verdeloche, Stempelschneider in Paris 1680—1688,

Johannes Virmara, von Zani Vismara genannt, Bildhauer undModelleur von Mailand, war um 1660—1700 thiitig. Sein Name stehta ')f einem grossen Medaillon mit dem Brustbilde des Erzbischol's AlfonsoI'itta in Mailand, abgebildet im Museum Mazzuchellianum. Man liestdarauf: Johannes Virmara Fecit. Das Stück ist gegossen und ciselirt.P'e Initialen stehen auf der Medaille mit dem Bildnisse des Papsteshjnocenz XII. und einem geflügelten Genius. Andere /. F. F. gezeichneteMedaillons geben die Bildnisse dos Carlo Maria Maddi, Vitiliano üorroineo,Bio. Maria Bidcllo, Conto Bartolomeo Aresi &c.

Johann Ulrich Farenberg, Münzmeister in Casscl 1681 —1(>!»7.

578. Johann Ulrich I'ranck, Maler und Radirer von Kaufbeucrn,J_ y i? j. ist unter dem Monogramm HVF 111. No. IG40 ein-

' " ' • geführt, und wir verweisen zunächst auf jenen Artikel.

"ie Buchstaben J. V. F. findet man auf Kupferstichen von G. A. Wolf-£ a ng mit Darstellungen aus der Leidensgeschichte des Herrn, 12.

579. Unbekannter Maler, welcher der älteren französischenJ fr* Schule angehört. In der Sammlung des Grafen Stcrnberg-

Kr /S88 ■ Manderschcid war eine interessante Federzeichnung, welcheL ren zel im Cataloge No. 792 beschreibt. Sie stellt einen vornehmen

lerrn vor, wie ihn seine Diener beim Aufsteigen auf ein geputztes«lanlthier bedienen. Links bemerkt man lachende Frauen. II. 1 1 /.

'"• H /.. 0 L. Ffenzel gibt das Monogramm in Abbildung.

580. Jacques van Gingelen, Landschafts- und Seemaler, geb.JVG zu Antwerpen den 24. Juli 1810, war Schüler von Moerenhout,

j. ' unter dessen Anleitung er Landschaften mit Thicren malte,

ent 6 v '" ''"' s '"'' ^° ■P°' tcvnl ' n Berührung kam, welcher dengeschiedensten Einfluss auf ihn hatte. Von dieser Zeit an malte er[j a rfu ' 1 '-, Hafen- und See-Ansichten, in welchen die reiche SUffajj, * .*olkstreiben des lü. und (6. Jahrhunderts erinnert. Van GingeleuUnd " o1lilml , Belgien, Frankreich, England, die Küsten von Sehott-G 0 ] "'"' M*nd, und den grössten Theil von Deutschland Bei dieserNam Sen ' 1C ' t lcrt '8 tc er cinc Menge von Zeichnungen, auf welchen dersind Unt ' * ne " s aucn die Initialen vorkommen. Auch seine Gemäldezahlreich, mit altertümlicher und moderner Staffage geziert.