IS. Nr. 401—403. 127
"iechmann-Kadow begegnet man dieser Vignette mehrfach, und findets ' ( ' z. B. auf dem Titel des Buches: Spieghel der Aeiircchtinghcndes Sathans —. Gedrncket llio Embden Hey Eewardus OSstfresse'«04, kl. 8.
401. Jacques Sacon, auch Zachon und Zacon, Buchdrucker in: . Lyon 1498—1522, bediente sich in seiner früheren Zeit
eines Signets, in welchen das /eichen mit dem Hing, denBuehstahen IS und dem Kreuze um das Sechsfache ver-grössert ist, und zwar weiss auf schwarz. Pas spatereSignet zeigt ein Portal, unter welchem eine antik gekleideteFrau mit zwei Füllhörnern steht. Sie legt die Hände aufzwei Herzsohilde mit dem Zeichen, in deren oberen Kundungje ein Löwenkopf emporragt. Oben am Friese steht in
Majuskeln: Precium. Non. Vile. Labomm, unten: Viiivs. Bealos.
Wficit. II. 4 Z. 4 L. Br. :t Z. I L,
402. Johann Schultes, Formschneider zu Augsburg, war um
I£y 1620 1630 thiltig, leistete aber nichts Erhebliches.
O J^J Er schnitt sehr viele Bildnisse, besonders von cvnn-
.___^ < -----"•■-- gelischen Geistlichen, deren colorirt erschienen. Der
"■•—wo 1S" Künstler benützte dazu Patronen. Dann findet manVon ihm einen grossen Holzschnitt in fünf Blättern von i! Z. HöheJJ"d 10 Z. (! L. Breite. Sie stellen zusammengefügt ein Volksfest vor,J*ät nur in Umrissen. Auf (lern ersten Blatte sitzt der Dorfherr amfische unter der Weinlaube, und der junge Hauer führt seine Braut
0r ' Auf dem zweiten Blatte tanzt ein Paar, und auf dem dritten«In anderes. Hier sind zwei Musikanten beigefügt, und der Name desZeichners: /. Custos F., steht rechts. Das vierte Blatt mit tanzenden•wen isl fO. gezeichnet. Das fünfte Blatt stein den Dorfherrn und
eine Frau vor, wie sie hinter dem Brautpaare einherschreiten. Auf
'°s°m Holzschnitte kommen die ersten Initialen vor. Die anderen
."chstaben findet man auf drei Holzschnitten in der Folge des Todten-
/j-nzes von Marx Anton Hannas. Sie stellen den Kaiser, den Kauf-
( l'! a,lu und den Bettler dar. Im Artikel des M. A. Hannas haben wir
( ' S(, n seltenen 'l'odtentanz beschrieben. Vgl. I. Ko. 702.
"03. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige-llj\|.]| fügte Jahrzahl bestimmt. Bartsch IX. p, 88 zählt ihn zujvT^ den deutschen Meistern, der Künstler war aber mit der■In K • ^' c "tt>ng der Schule des Marc Anton vertraut, und kann■hi) '" ^lien gelebt haben. Nach Zani lebte ein Kupferstecherdiso" Sanson um 1830—1844 In Italien, und vielleicht, beziehen sich! Buchstaben / $ auf ihn. Bartsch kennt nur das erste Watt.
Cin P
') Das Urtheil des Paris. Letzterer sitzt links am Pfeiler auffU '" Steine j m römischen Costüme, und hinter ihm steht Merkurinj Wischer Rüstung mit dem Mantel als bejahrter Manu, und hält mitj fechten Hand den Apfel \nr sich hin. l'aris stützt unschlüssig[r (> „., j 1 '' ;i|| f die linke Hand, eine der nackten Göttinnen tritt aberAch",'' 111 vor ' lxn ^ scheint den zaudernden Richtet an i]vr linkenQehfl /n t;iss( '"- Eine zweite Göttin steht rechts am Pfeiler vorf&hrt' ' '""' l ' |,|ll( ' 1 ,u ' 1 der linken Hand nach der voreiligen (Je-iin „'".■ Das Täfelchen mit I. s. ist oben am Steinpfeiler, und rechts
Rissen Grunde f«3*. II. :t Z. I b. Hr. 2 '/,. s i,.Ifititp. antiker Krieger mit der Lanze in der linken Hand. Im
/ „ ''Rt'iuide sind Gebäude, und unten bemerkt man die Buchstaben
' D 'escs Blatt ist gebunzt. Oval. II. 2 Z. (i L. Br. 1 Z. 7 L.