Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
125
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IS. Nr. 396-397. 12K

einen Formschncidor halten, indem es nicht nachgewiesen werden kann,dass er das Schneidmesser geführt habe. Das gegebene /eichen könnteaber die Vermutbung bestärken, dass Stclsius wenigstens in seinerfrüheren Zeit in Holz geschnitten habe, indem unter dem S im Mono-gramme ein Messerchen beigefügt ist. Wir linden das Emblem mitdemselben auf dem Titel folgenden Werkes von N'ausea eingedruckt:In calholicum Catechismum libri quingue. Antoerpiae, .1. Sleelsiustüai, 8. Später verschwindet das Messerchen, und das Signet wurdevon anderer Hand geschnitten. Ohne Spur des Messers ist es aufdem Titel zu: Clarissimi viri Ludovici ab Avila et Zuniga —eotnmeniariorum de hello germanica a Carola V. libri dua aGuilielmo Molinaeo latine redditi et ieaiiibns illnslrali. Anirerpiaein aedibus Joannis Slelsii I6GO, 8. Dieses Buch enthält Land-karten und Schlachtpläne in Holzschnitt, und das Emblem des .1. Slelsius,es fehlt aber das Messerchen unter dem Monogramme. Zwischen I ;i!i(»m 'd I :>SO erschienen noch viele andere Werke mit dem Emblem aufdem Titel oder am Endo. In reicher Einlassung kommt es in Polio-bänden vor, wie in: Jo. Viguerii lnslitnliaiies ad Christianxuk Theo-logiam. Antverpii, J. Slelsius /.572, fol.

Jan Swart wollte man den Verfertigor eines Oemäldeimit der Anbetung der Könige nennen, wie Brulliot II.No. 2S?(i benachrichtet, ohne anzugeben, wo sich dasBild befinde. Es handelt sieb um ein Altarwerk mitFlügeln. Am Sockel ist der Donator mit seiner Frau,mit den Söhnen und einer Tochter vorgestellt. In seinerNähe ist wahrscheinlich der Schild, und die BuchstabenIS deuten wohl seinen Namen an.

Johann Schöffer, Buchdrucker in Mainz, der Sohn desPeter Schöffer jun., wird von Papillon I. p, 113, 140

unter die Formschneider gezählt, und auch BrulliotII. No. lliSil geht darauf ein, mit der Bemerkung, dasser kein Blatt von ihm gefunden habe. Brulliot gibtnur die einfachen Buchstaben IS. Die obigen Initialenstehen in einem längliehen Cartouehe, welcher durcheine Landschaft ausgefüllt ist, belebt von zwei Hirten—«- v mit der Sehafheerde und einem Hunde. Heber dem..'"'"»clie oder Schilde befinden sich die Initialen / * S, und unter'J e sen das /eichen mit dvu Sternen and der Blume. Diess ist nur"16 Adressevignette des Buchdruckers Schöffer oder Schälfer, welche

, i " von ihm geschnitten zu seyn scheint. Der Buchdrucker wechselte

'. i'T. m i' dem Namen&Zeicben. Er bediente sieb auch des Monogramms

* '■ in einem Schilde mit demselben figürlichen Zeichen, und zwar(i .' ,(i j> auf architektonischen Titeleinfassungen. Links vorn Wappen ist\v' f " 1 ' t ZW( ' 1 Schafen, rechts ein anderer Hirt mit dem Dndelsack.IV '. ""den diese Titeleinfassung benützt zu Erasrani von Rotterdam:j 0 f" eu techte Auslegung des göttlichen Worts: ISetnet auf euch mein'mt■ V" 1 "' z " de-sen Auslegung aber Hieronymus Allegalion: irasdritte ',/''" '°* °P n * '" der hl. schrifft schaffen, (&2t. \. In einer

bild« 6 / 1 E>'^ e ^ e wecn8e " ''as Monogramm wieder, und ist grösser ge-

liaii ' st '" einem !im Baume hängenden Schild angebracht Der

, 'i''iii'"ii >it ''''' '"' v ' or 8 run de einer Landschaft, links ist der Schäfer mit"ei.rn I ,""de, und gegen die Mitte Bowle rechts weiden Schafe. Die

Sehn » e Adresse besagt: Excusum Moguntiae in aedibus Joannis,0e lfer Bense Septembri M.D.XXII1I. 11. 3 /. l L. Br. 2 Z. II L,