Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
124
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124 IS. Nr. 393-398.

Last fällt. Auf solchen Blättern stehen die gegebenes Monogramme,dann die Abbreviatur: Jfa fe, J fae fe, J fade, fecil, Jfaler. fad.,und der ausgeschriebene Name: .1 faler fecil tHIB, Jfacyler, Jsaeyler,Saedeler. Diese Orthographie kann irre führen, und man nimmt auchwirklich einen von ,[. Sadcler verschiedenen J. Saeyler an, was nichtder Fall ist. Dass in dem genannten Bibelwerke die frühesten Blätterdes Meisten sind, beweist die Jahrzahl iMS. Vollständig kommtdas Werk nicht oft vor, denn es wurden die Blätter ausgeschnittenund zu Folgen vereinigt, und namentlich längste der .1. Saeyler stattJ. Sadeler als Stecher einsteben. Dieselben Monogramme und die Ab-breviaturen findet man auch auf Blättern folgenden seltenen Werkes:Sacrarvm anliquilalum monumenta. Patriarcharwn, Regvm, Prophe-tarum et virorutn tere illustrivm Veteris Testamenti — autore Ludo-vico Hillestemio Andernaco. Antverpiae, Ch Plantin MDLXXVII, 8.Dieses Werk enthält das Bildniss des Verfassers und 39 Vorstellungenalttestamentlicher Personen nach Zeichnungen von C. van den Broeck.Im Künstler-Lexicon haben wir die Blätter dos Johann Sadeler in188 Nummern znsammengefasst- Unter dem von Conrad Waumanägestochenen Bildnisse des Künstlers in der Sammlung von de Bie steht,dass derselbe 1600 in Venedig gestorben sei. Kr arbeitete aber indiesem Jahre noch. Auf seinem letzten Blatte steht: Jodn. Sadelersculpsil Veneins A. D 100t). Andere lassen ihn irrig 1610 sterben.Dieses zur Ergänzung des Artikels im Künstler-!, exicon. Unter Jfawerden wir die Abbreviaturen nachtragen.

393. Johann Heinrich Sulzer zum Adler, der berühmte Entomolog,> gab eine Geschichte der Insekten nach dem Linneischen System,W !k - heraus, wovon 1776 ZU Wintcrthur der erste Band erschien. 4.

Tu diesem Werke sind in Kupfer gestochene Vignetten, welche Insektenin ihren verschiedenen Verwandlungen vorstellen. Die Vignetten sindl.heils mit dem Monogramme, theils mit dem Namen J. Suher bezeichnet.Dieser Johann Sulzer ist nicht der Verfasser des Werkes, aber wohlein Verwandter desselben. Kr malte in Miniatur, und stach die Vig-netten für die Geschichte der Insekten.

394. Jan Swelink, Zeichner und Kupferstecher zu Amsterdam,war um 1015—1000 thätig. Wir haben im Künstlcr-Lexiconmehrere Blätter aufgezählt, auf welchen meist der Name vor-kommt. Das Monogramm, und dann auch die Cursiven ./. S. findetman auf cmblematischen Blättern nach A. van de Venne in Sinne-enminnebelden van J. Cals, in J. de Brunc's Emblemala —. Amster-dam 1624, in Zachariaa Heins Emblemala moralia. Rotterdam,P. van Weesberge 1825, 4. Diese Werke sind im Künstler-Lexiconnicht angegeben, und als weitere Supplemente nennen wir das Bildnissdes Arztes J. de Grave, 4., und Herstellina ran Karel //., Soningvan Engeland, mit einem Vene von Bara. Amsterdam by van Beuse-kom iGttO, gr. fol.

395. Johann Stelsius, Buchdrucker in Antwerpen, bediente sieh| eines Signets, welches Veranlassung gab, ihn zu den Form-

ä—, schneidern zu zählen. Diese Vignette stellt einen auf felsigemBoden stehenden gedeckten Tisch oder Stein vor, an dessen Vorder;seite das Monogramm eingeschnitten ist. Auf dem Tische stehen zweiVögel, zwischen welchen eine Art Sceptcr aufrecht steht. Von link*fliegen Vögel heran. Die Umschrift der ovalen Vignette lautet: < , < 1 "'cordia res parvae creseunt. Stelsius verlegte viele Werke, welch«theils mit Holzschnitten geziert sind. Ihn selbst will man nicht f« r

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