IS. Nr. 390-392. 123
390. Isaak Schouman, der Sohn des Secmalers Martin Schouniau,zp^-n geb. *u Dortrecht IKitl , feAblt zu den tüchtigsten Meistern
(Z/' seines Vaterlandes. Er malt Landschaften mit Tliiercn, Bild-• (7>y nisse, militärische Vorfälle &c Auf Zeichnungen und Ge--^ * mahlen findet man das Monogramm, Im Jahre 1836 wurde erProfessor der Zeichenkunst an der Militär-Akademie in Breda, wo erGoch thfttig ist. Immerzeel widmete ihm einen Artikel, und ihm ent-nahmen wir auch das Monogramm.
391, Unbekannter Maler und Radirer, welcher in der zweiten( jr^rrr r Hälfte des 17. Jahrhunderts thätig war. Durch die ge-^^-ll.üj fällige Mittheilung des Herrn Baron v. Löffelholz in Waller-stein kennen wir sechs Blätter, welche ausdrucksvolle Köpfe vorstellen.JMS sind sehr schön nulirt, und es zeigt sich, dass der Meister denßombrandt im Sinne gehabt habe. Die Initialen des Namens stellenUnten rechts oder links, mit Beifügung der Nummern von I —(i. DieBuchstaben und die Ziffern sind immer mit einer einfachen StrichlageOberdeckt, unter welcher sie aber deutlich hervortreten. Der Grund! s| ebenfalls leicht, überarbeitet, theils mit feinen Kreuzschrafflrungen.
'} den Schattentheilen des Gewandes der linsten, und auch an derj*°pfbedeckung bemerkt mau 'ruschton, welcher durch enge Lagengewirkt ist. If. 2 Z. B L. Br. 2 Z. 1 L. Wir glauben nicht, dass"'esc Blätter von Johann Sudeler herrühren,
- 1) Büste eines bärtigen Mannes mit leichter Glatze nach rechts.er Rock ist auf der Brust auseinandergehalten. Die Einfassung ist,"nmer mit Doppellinien bewirkt, und unten nach links über dieserr S N. /.
.. *) Büste eines Mannes mit langem Spitzbarte, und einer faltigen»übe, Der bekleidete Rücken ist in 3 / 4 Wendung dem Beschauer'"gekehrt, und rechts unten JS N. 2.
3) Büste eines bärtigen Mannes mit faltiger Kopfbedeckung, wiep 1 " gespannter Aufmerksamkeit, den Kopf nach rechts wendet. Der"jock ist an der Brust Qbereinandergelegt, und am Halse bemerkt man"»eri Theil des Unterkleides. Links unten .75 N. .3.|j ,. V Büste eines bärtigen Mannes, welcher hei voller Ansicht desKleideten Brusttheiles nach links etwas über die Achsel blickt. Links" nt <m j$ TV. r,..
Del ' B" s to eines .jungen Weibes mit Haarband, wie es in freudiger, "'iruschung den linken Oberarm mit dem Kopfe nach rechts bewegt.Llnl « unten JS N. .7.
*el V ^ (lsto c ' llps Weibes mit auf den Nacken fallenden Haartuche,J $ N " llan S onc ' lm berührt den Kopf nach links neigt. Links unten
"«■ Johann Sadeler, Zeichner und Kupferstecher, soll nach^■,JJ.Sc ^ w fcWwCknllcben Annahme 1880 in Brüssel geboren2üh a i, ' worden seyn, und es wird diese Zeitangabe auch fest-
Wert« , n J^ n ' >"> (! ' I1C Erstlinge sind in diesem Falle in folgendemtissim' ' • sa \ irns sacrarum kistoriarum Veterii Testament*, rlegan-r Urn 0* %ma 9* n *but expressus excellenlissimonim in hoc arte tiro-^ e fard^ r ^ , '"""' l'i'imnm in liiccm cdilns sutnptibus atque expensisWehend- J ° de A ° * 5fl ' 5 ' I"' fo] - Die Zeichnungen zu den Kupfer-'leii Broo u 89 » 8e lt6nen Werkes sind von Michael Coxio, Crispin van^erkivuH- Martin Heemskerk, Martin de Vos, Adrian de Weerdt u. A.tern fast i gCr i Weiso ist derName dcs 8adeler auf den ersten :to Blät-uurchgängig verstümmelt, was wohl dem Schriftstecher zur