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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
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105
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I Q — I R. Nr. 318-322. 105

318. Julius Quinkhard, der Sohn des Johann Moriz, malte Bild-J- 0 fp nisse in der Weise seines Vaters, und radirte auch

V • JCC. ct ]j cuo Blätter. Ein solches mit den Initialen des Na-hens stellt einen Mann mit dorn Hute auf dem Kopfe vor, wie er zudem vor ihm sitzenden Weibe spricht, 4. Im Künstler-Lexicon haben* lr andere Blätter verzeichnet. Der Künstler starb 1757.

319. Joseph Quirin Jahn, Maler, geb. zu Prag 1739, gest. zuJ q t Wien 1803, ist ausser seinen in den Kirchen zu Prag und

'. in Oestcrreich vorhandenen Gemälden auch durch viele

^°ichnungon bekannt. Letztere bestehen grösstentheils in Studien,jveldie meistens flüchtig, immer aber geistreich behandelt sind. Erbediente sich des Rothsteins und der schwarzen Kreide, zuweilenvereint, um vermittelst weisser Höhung ein farbiges Bild hervorzu-bringen. Graf Sternberg-Manderscheid besass viele Zeichnungen, deren"• Q- J. bezeichnet sind.

Rafael Santi von Urbino fertigte die Zeichnung, nach~ welcher Hugo da Carpi ein Blatt in Helldunkel ausgeführtli.it. Ks stellt eine im /immer sitzende Sibylle mit demBuche in der rechten Hand vor. Vor ihr links steht einKnabe mit der Fackel. II. Kl Z. Br. 8 Z. Zu diesem Blatteverwendete Hugo da Carpi zwei Blatten, fügte aber seinen_ Namen nicht bei. Vasari zählt es aber zu den ersten Ver-gehen in Clair-obscur. Links nach oben bemerkt man das Mono-* ri " Um - In der gleichseitigen Copie ist die Fackel des Knaben drei-» al umwunden, während im Originale zwei Windungen sichtbar sind.der gegenseitigen Copie hält die Sibylle das Buch in der linkens .'"' ( l- Das Monogramm ist rechts, ebenfalls weiss abstechend, darüberseil ahcr auc '' nocu ^' e l'nchstaben R- K 1• eingeschnitten, aber sodu , nt ausgedrückt, dass man sie kaum bemerkt. Ebenfalls Hell-Ul 'nkel von zwei Platten. II. 10 Z. 3 L. Br. 8 Z. 3 L.

"*«1. Unbekannter Maler, welcher zu Anfang des 16. Jahrhunderts

thätig war. Der unlängst verstorbene Kunstfreund Peter Vischcr

T) in Basel besass ein Gemälde mit diesem Zeichen, welches Heilige

K\^ vorstellt, und dessen Mittelbild durch Flügel gedeckt werden

ruh kann. Dieses Bild kann nicht von dem Formschneider her-

rcn , welcher sich eines ähnlichen Zeichens bediente.

t «. Unbekannter Formschneider, welcher in Wittenberg gelebt

R tx haben dürfte. Fr gehurt der Schule des jüngeren

Lukas Cranach an, wird aber von Brulliot I. No. 2664 b -

mit dem folgenden Meister für Eine Person gehalten,

so dass er zuletzt auch mit Gottfried Ringli oder Ringgli

In Berührung kam. Wir haben im Künstler-Lexicon

int Artikel des Ringli Holzschnitte erwähnt, welche

Scinc^w^^ "nserm sächsischen Meister angehören. Das Centrum

8 e arbo' i rJfl ingskreise9 ist 1503, der Künstler wird aber noch länger

eitet haben.

">elci lp ar h a ffle ßiIdnis etlicher hochlöblicher Fürsten und Herren,Mensch ZW rfer **•'» da die heilige Göttliche - Seh riß, so durchinf a e r ,sallu nge verlnnckelt gewesen, durch Gottes gnaden wider*ero J J? on 'men ist, Regieret und gelebet hohen. Gedruckt zu Witten-A,1 SRaho i cA Gabriel Schnellholti MD.LX11, 4. Diess ist die erstegUre n U ? r Schnellboltz'schen Bildniss-Sammlung mit 21 halben Fi-2 ^eite' v moist sächsischer Herzoge nach Cranach dem Jüngeren. Diecrmehrte Ausgabe hat lateinischen Text: Illustrissimoriim