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313. Johann Panl von Eyb, geb. zu Nürnberg 1628, hatte alsT / t p ».pi *. f Modelschneider Ruf, aus den von ihm vor-n r bandcnen Werken gebt aber hervor, dass seine
|rVt- Zeit mit dem Lobe freigebig war. Wir können
übrigens nur nach seinen radirten Blättern urtheilen, da sich Modellevon seiner Hand nicht erhalten haben. Dass J. P. von Eyb in Achtungstand, beweist wohl auch der Umstand, dass sein Bildniss dreimal vonAnderen gestochen wurde. Auf dem einen dieser Blätter hat er eineTulpe und das Schneidmesser in der rechten Hand. Unter dem Me-daillon steht: Johannes Paulus van Eyb Modelschneider AetatisSuae XXVI. A. MDCL*. Uer unbeholfene Kupferstecher setzte unterdie Schrifttafel die undeutlichen Buchstaben D 0 H fecit. H. 5 Z.Br. 3 Z. 2 L. Ein zweites Bildniss des Künstlers ist von dem Mono-grnmmistcn CI II. No. 215.
J. P. von Eyb hat selbst in Kupfer radirt, seine Blätter sind abernur als misslungenc Versuche im Aetzen zu betrachten. Das erste dergegebenen Zeichen mit der Jahrzahl 1056 steht auf einem Blatt miteinem männlichen Brustbilde innerhalb eines Lorbeerkranzes zwischenzwei Säulen. Links und rechts oben sind zwei Engelchen, welcheeine Draperie halten, auf der ein Wappen erscheint. Das Bildnissscheint nach einem guten Original gefertigt zu seyn, das Heiwerk istaber in schlechter Zeichnung hinzugefügt. II. !> Z. 10 L. Br. 8 Z.Ein zweites Bildniss, ebenfalls Medaillon zwischen zwei Säulen, trägtden Namen der dargestellten Person: Paulus Krabler der ElterGerichtsschreiber zu Nürnberg Aetatis suae 07. Im Cartoucheunten steht die Jahrzahl /0.3*, und links sind die Initialen des Na-mens beigefügt. Dieses Blatt ist mit der Nadel und dem Grabstichelausgeführt, und nicht besser als das andere. H. 5 Z. 10 L. Br. 5 Z. 1 L.
314. Jeremias Panl Werner, Stempelschneider in Nürnberg vonT V W f 30-1700, verdient als Künstler Achtung, da seine Werke1. r, w. Talent verrathen. Von ihm ist die I.P. W. gezeichneteMedaille auf die zweite Säkularfeier der Augsburger Confession mitden Bildnissen des Dr. M. Luther und Ph. Melanchton 1730. Schönist auch die Nürnbergische Krönungsmedaille auf Kaiser Leopold II. 1700.
315. J. P. Zoames, der Freund des Rembrandt van Rbyn, hatteyj^^^i^^^, eine Sammlung von Zeichnungen, Radirungen und Holz-f j n y j schnitten zusammengebracht, und zum Zeichen des Be-\ \ sitzes drückte er einen Stempel in der gegebenen FormV^r-^^r^- a|]f -^ an g nuct nocu Blatter aus seiner Sammlung mit
dem Stempel, doch sind sie grösstenteils in ständigen Cabinetten.
316. Johann Panl Zozmer, Kunstkenner und Sammler, welcher>rp-g\ um IW In Holland starb, besass eine grosse Anzahl von
Viü.—) Zeichnungen und Kupferstichen aller Schulen, und drückteauf denselben einen Stempel bei. Ploos van Amstel stach verschiedeneZeichnungen seines Cabincts in Kupfer und imitirtc sie im Farben-druck. Auf Blättern des genannten Meisters kommt auch der Stempelvor. C. M. Metz hatte ebenfalls Zeichnungen aus dem Cabinet Zozmer'szur Vorlage, und daher findet man auch auf Zeichnungs-Imitationendesselben den Stempel vor. Er hatte ihn häufig in das Bild gedruckt.
317. Johann Panl Zieger, Kupferstecher in Nürnberg, hinter-T p 7 Hess Portraite mit den Initialen des Namens. Er lebte1. r. lt. g egen Ende des 17. Jahrhunderts.