Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
91
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IP. Nr. 2S3-237, 91

dann wie er die Thorflügel von Gaza trügt. Von zwei länglichenBildern stellt das eine den Simsen im Schoosse dcrDalila, das andereden Absolon am Baume, einen lebendig bewegten Reiterzug und fliehen-des Fussvolk vor. Ein kleineres längliches Plattchen schildert dieDiana im Bade von Aktion belauscht Sämmtliche Stücke sind grauhl gnm auf schwarzem Grunde meisterhaft gemalt, und daher handeltes sich um den Meister IP des Mr. L. de l.abordc.

253. J. Panlini gehört zu den wenig bekannten italienischenl p Kupferstechern, welche in der zweiten Hälfte des l(>. Jahrhun-derts thätig waren. Er COpirte das Blatt des Agoslino l'aracci,

Welches den hl. Hieronymus mit dem Crnciflxe vorstellt, B. 75. DieCopie ist kleiner als das Original, kl. fol. Ausserdem hinterliess er24 Blfttter mit den römischen Capitallmchstaben aus Figuren und Laub-werk bestehend. Jeder erscheint in cniem Cartouche von oblonger''"i'i", auf dessen Grund eine mythologo Scene vorgestellt, ist. DenGegenstand erklärt eine italienische Aufschrift, und unten steht: Conpricilegio. Der Name des Meisters steht nur auf dem ersten Blattemit dein Buchstaben A, und zwar im zweiten Drucke, in welchem erst«a Inschriften beigefügt sind. H. 4 Z. 2 L. Br. 8 Z. 10 L. Dieseseltenen Blätter stammen aus der früheren Zeit des Künstlers. Dasglatt mit den Initialen /7 J ist von 1600, und wir glauben es demPaulini zuschreiben zu dürfen. Dieser Kupferstich stellt einen gellii-felten Genius vor, welcher einen Schild mit drei Helmen hält. DerZeichner bediente sich eines aus MF bestehenden Monogramms. II. KZ.i h. Br. 4 Z. II L.

254. Johannes Peeters, Landschafts- und Marinemaler, istI_ p oben unter dem Monogramme JP No. 232. eingeführt, undw . * wir verweisen auf jenen Artikel. In der k. k. Gallerie zuWien ist ein Gemälde mit den Buchstaben /. P. Es stellt das Mcercs-" e r mit einem vorragenden Felsen vor. Auf letzterem steht einfunder Tburm.

255. Jean lo Pautre, Zeichner, Architekt und Radirer, geb. zut. p sc Paris 1017, gest. 1682, hinterliess mehrere Folgen von

Musterblättern für die Kunstindustrie, für Decorateuren 'l Architekten. Wir zählen zu seinen schönsten Blättern: Lirre

jw Miroirs, tables et gueridons Itwentö e yrarc par Jean Le Pautre.

^ez la t>c f. J. Billy, gr. 8.; Feaillagcs et autres Ornement» de-'Onez et graue* par J. le Pautre. i'c retii/cut <) Paris chez ./.lurietie- Vases et bordures de wiraim. A Paris chez N. Langlois;»cu.ions ou Entriet de ceruret et autres ornements seruants ä?'" e '*V la Cerurerie. Inrentes et grauen par ./. le Pautre. A Parisftej Pi erre Marielte, etc. Auf Blättern mit Ornamenten, Decorationen,machten etc. kommen die Initialen des Namens vor.

256. Johann Pfann, Kupferstecher in Nürnberg, der jüngere Meister' P seuh) ''ieses Namens, hinterliess Bildnisse, deren mit den]). . "' Initialen bezeichnet sind. Auf jenem des Decemvir Leon-Joh Grnn dherr in halber Figur steht: IP sc. /(IM), gr. 8. Der ältereerwn" Pfann !lrboitctc bereits 1878, und sofort bis nach 1618. Das

annte Bildniss ist daher von dem jüngeren Pfann. Beide lieferten

«ittelmässige Blätter.

T r> Jean, Jean Baptisto und Jean Michel Papillon, Form-

Slp.i\ Schneider in Baris, sind unter dem Monogramme ./PNo. 233

t >> , 7 J eingeführt, und wir haben auch über die Blätter mit den

•/ 3&. Initialen des Namens gehandelt. Die drei Künstler dieses