92 IP. Nr. 288-260.
Namens lieferten mehrere Hundert Stöcke für den Buchhandel, unddaher begegnen sie uns in französischen Druckwerken von 1000 Ins1770 häufig. Das Weitere s. den angezeigten Artikel, und es sei nurbemerkt, dass die Initialen gewöhnlich auf Vignetten und Zierleistenin Parister Druckwerken vorkommen.
258. Jean Perelle , ein wonig bekannter französischer Künstler,T q- bezeichnete auf solche Weise eine runde Landschaft mit der1 J Adresse: A Paris chez N. poilly Rue St. Jacques a la belleImage, Sie gehört SU einer Folge von sechs Landschaften, und istmit No. 3 versehen. Die fünf anderen Blätter sind mit dem Buch-staben /' versehen. Durchmesser 4 Z. 0 L.
neq l ij Medailleure und Münzmeister, welche LP. sig-
ÄJ3- • • nirten. Ihre Namen nennt Schlickeysen, Erklärungder Abkürzungen auf Münzen etc. S. 163.
Jaoopo Paffl, renetianischer Statthalter in Spalatro, 1500.
Jacob Panckaert, Münzmeister in Berlin von |(!2!J—1027.
Jean Parise, Stempelschneider, hielt, sich 1030 in Rom auf,hierauf in Schweden und starb um 16!>!>. Wir nennen die grosse /. P.gezeichnete Medaille mit dem Bildnisse der Königin Christina vonSchweden, zum Gedächtnisse Ihrer Krönung 1080. Auf dem Reversist ein Arm mit der Krone.
Joachim Poppe, Stempelschneider und Wardein in Bremen von17*1—177»,
Jerzeg-o Pusch, Münzmeister in Warschan 1830—1834.
260. Jan Percelles, auch Perseiles, aber gewöhnlich Percellis/. P. f,lG20 /./>. in. \ u,1( - lrr 'g Parcelles genannt, behauptet' ,7 t » iföi\ ' i *** er ni ' t seinem Sohne Julius eine Stelle,./. /., J. I. lööü. | indem beide dasselbe Kunstfach übten, ingleicher Manier arbeiteten, und sich derselben Initialen bedienten.Johannes Percelles wurde 1897 zu Leyden geboren, und von H. CVroom unterrichtet. Er malte Landschaften, welche an jene des Janvan Goyen erinnern, es fragt sich aber, ob nicht ein anderer /. P.zeichnender Meister von ihm zu unterscheide« ist. Wir kennen eineLandschaft mit einer mythologischen Staffage untl der Bezeichnung/. P. f. 1020. I liest; .labrzahl stimmt allerdings für Jan Percelles,das Bild ist aber nicht in van Goyens Manier behandelt, Percelle*war jedoch an diesen Meister nicht gebunden, und er konnte daher auchdem IL C. Vroom nachahmen. Seinen Ruf gründet« er als Marine*malet, (loch findet man in Sammlungen nur selten ein Seebild. DerInhalt derselben geht aus seinen radirten Blättern hervor. NachBalkema soll der Künstler 1841 in Leyderdorp gestorben scyu. 1°der Sammlung des 1856 verstorbenen Kupferstechers Adolph vonlieydcckin Dessau war ein Gemälde mit der Ansicht von Schovcningcn, Sc«'und Landprospekt mit JP iGOO. Dieses Gemälde muss nun von JuliusPercelles herrühren.. F,v wurde nach der gewöhnlichen Annahme u" 11028 zu Leyderdorp geboren, seine Geburtszeit muss aber früher falle"!oder der Vater starb nicht 1641, sondern später. Julius malte in derWeise desselben, und somit dürfte er nicht "als Knabe von 14 oder15 Jahren sein Vorbild verloren haben. Die Initialen kommen nie»"nur auf den Gemälden dieser Meister vor, sondern auch auf de"radirten Blättern des Johannes Percelles. Es fragt sich aber, ob <* 10beiden ersten Blätter von ihm radirt sind. Seine Marinen sind ahe rimmer mit Figuren staft'irt, und somit könnte man ihm die historische 11Compositionen zuschreiben.