Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
89
Einzelbild herunterladen
 

IP

IP. Nr. 2S0-231. 89

hyuo celeri hie Henricu» in. ordine primue aueupio celeber neeminus imperio. Rechts unten ist das Wappen mit den BuchstabenI P und der verkehrten Jahrzahl 1201, oder undeutlich ia-2i. H.I2Z.Br. 7 '/,. io i,. m. Marian hat dieses Basrelief für die TopograpkiaBaeariae (044 in Kupfer gestochen, mit, der Unterschrift: BANNS"ÖLUNGlilt RATIS: MCCCCXXX. Dazwischen ist das Wappen derDollinger mit dem Hahn. Im Stiche fehlen die Zahlreichen über denInitialen //', Die Zeit von 141(0 passt auch eher für die Darstellung,«8 1201 , wenn so zu lesen Ist. Im unteren Felde sind die beidenKÄmpfer in Rüstung tu Pferd vorgestellt, wie derDollinger dem Heiden'"'t der Lanze den Kopf durchbohrt. Darauf besieht Sich die weitereAnschrift bei Merlan: Barbarin hie eolidi» certant Germanin ei"i'»iis. Qermanut ticit Barbarut oeeubvit. Dieses Blatt beschreibtauch Brulliot I. No. 1861. Er gibt die Jahrzahl 1691 über den Buch-staben / p t auf unserm Exemplare ist aber anscheinlich 1021 zu lesen.AOi dem Blatte kommt auch ein aus CL bestehendes Zeichen vor,

•leucs ii. No, :t24.

^250. Isahella Parasole, die Gattin des Formschneiders LeonardoNorsini, welcher sieh ebenfalls Parasole nannte, schnitt** mehrere Blatter in Holz, und auf soleben kommen die Ini-tialen l p mit dem Messerchen vor. zugleich mit dem Monogramme•Jos Anton Tempesta In folgendem Werke: NotumTestamentum ara-" ic e et latine Romae in typograpkia Hedieea i~>»i. 8. Dieses Pracht-werk enthält l. ; ii) Holeschnitte von Leonardo und Isabella Parasole.«rsterer bediente sieh ein ans PL bestehendes Monogramm, undB rulliot IL No. 1641t schreibt, ihm mit, Unrecht auch die Initialen //'™« dem Messer zu. Man findet, sie auf einem Holzschnitte mit dery°rkündigung Maria. Die hl. Jungfrau kniet mit, dem offenen BucheI" der linken Hand, und rechts schwebt der Engel Gabriel mit derpüc auf Wolken. Durch die Colonnade des Grundes siebt, man einenJ-'artcn. Links unten stehen die Buchstaben / /' mit dem Messer und* e wpesta's Monogramm ist am Betschemme] eingeschnitten. II. :t Z.' L - «r. 4 Z. 8 Ei.

"51. Jean Penicaud der Jüngere, Bmailmaler in Limoges

I. P blühte in der ersten Hälfte des lli. Jahrhunderts. Er wnr

' vielleicht der jüngere Bruder des gleichnamigen Künstlers,

sicher die Kunst des Emailirens in Limoges einführte und ausbildete.

, lr haben seiner unter dem Monogramme ///' III. No. 1830 erwähnt,

a «einer dieses Zeichen in /. /'. zerlegen wird. Der jüngere Penicaud

ar ein Künstler von grossem Talente, und wenn die lünailon des

k. en Penicaud zu den interessanten Ineunabeln der Limousine gc-

bi'l'i'"' N " s '"'' '^"' Produkte des Penicaud jun. Werke der durchge-

,,, ll ' ;| eu Kunst. Seinen vollen Namen trägt ein Email in der Coli.

*.f l P°ole. Catalogue No. ■'>!>. London IHM. Auf diesem kostbaren

d g U ^e liest man': JOHANES PENICAVDI IVNIOR 153!). Gral L.

jf ~ a Wdc, welcher in der Nolice des linwii.r. Paris 11152, p. I4(>

Bj n ? £,d' e . Werke der Penicaud handelt, fand die Initialen /./'. auf

bez >' i maiI mit der Verkündigung Maria in der Coli. Daugny. Ebenso

ode ■ \"' X ■"' l>iM J!il(Illiss ABS Dr. M. Luther Anno Attatis 40 fi63t

Als ßi^ ' n der Coli. SalUkoff, ehedem in der Sammlung Debruge.

■Ko'tf ,0 genstück ohne Zeichen dient, das llildniss des Krasnius von

and« am ' u derselben Sammhing. Die datirten Emailbilder lassen

u nt j ro . Werke dieses Künstlers erkennen, welche nicht datirt sind,

f'm , n " t Unrecht dein Jean l'enieaud III. zugeschrieben wurden. Es

Cn nämlich drei Künstler diesen Namen, anscheinlich von dem