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anderes, jetzt sehr seltenes Buch: Memoire snr la Vie de Fr. Chau-fean, Peinire et Graveur, et de ses Fils Etr. Chauveau Peinire,et Rette' Chauveau Scnlplear. Pur ./. M. Papülon. Paris i730, 8.Im Jahre I8;>4 wurde zu Paris ein neuer Abdruck veranstaltet, fürru ""*'" d e Reinpressiims d'Opuscules rares et enrieux relatifsI llisioir,. dgf Hi'aii.r-Arts ea France l'apillou starb zu Paris 1776.
«34. Joseph Parrocel, Maler und Radirer, geb. zu Brignoles( ^P rp /- 1648, gest. zu Paris 1704, war Schiller von J. Bour-
i i U-vn/ Jcc guignon, und hintcrliess Schlachtgemälde, Landschaftenm >t biblischer Staffage und Genrebilder. Ueberdiess findet man radirte"bitter ähnlichen Inhalts, deren Itobort-Dumesnil III. p. 2S3 beschreibt.«' bringt das Verzeichnis* auf W Blätter, und darunter sind solcheniit dom Monogramm«, den Cuniven J P, und der Abbreviatur J. Pa.3 n et f, t j i> (n . j n t ,/ r nn( j ,/ Parroi in et fe. Die Blätter bildenzwei Folgen: Les Mijsteres de la nie de ,V."' Srianeur Jesvs Christ,
,/V. No. 16—40, und Lei Miracles de la vie de N.™ SeianeurJesus Christ, R.-D. No. 41—81. H. 8 Z. 9 L. bis 8 Z. 2 L. Br. 6 Z.6-10 L.
"35. Joseph Priem, Zeichner und Radirer, geb. zu Illertissen
in Bayern 1776. war Schüler von Moria Kellerhofen in
München, und starb daselbst als Zeichenmeister am königl.
Lyceum 1892. Das gegebene Monogramm findet man auf
schönen Zeichnungen in Aquarell und in Kreide, welche
historische Scenen und Landschaften vorstellen, und um 1811 erschienen.
■* l 'f radirten Blättern kommen die Buchstaben JP verkehrt vor, so
ass wir unter P.1 auf diesen Künstler zurückkommen.
«36. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten HälfteJT~7) des 18. Jahrhunderts in Stockholm thätig war. Blätter vonjr/ seiner Hand sind in ./. Scheß'eri de antiquis verisque regni^~> Sueciae ituignibui über singnlaris etc.
237. Jehan du Pre, Buchdrucker in Lyon um 1483-1495, gingSp—, wahrscheinlich aus der Kaste der Briefdrucker hervor, undr war somit selbst im Stande, in Holz und Metall zu schneideu.^55 ,* Tutor seiner Presse ging 1491 eines der schönsten Werkeder alt-französischen Literatur hervor: La Mer des Histoires,fol. In diesem Werke kommen historische Compositionenin wenig correkten Umrissen vor, und die Ornamente scheinennach Scnlpturen in gothischen Kirchen gezeichnet zu seyn.an £ r '^ ec hnik steht der Künstler noch weit zurück, und man kannj nc bmen, dass der Schnitt der Bilder und der Druck des Textes von«us 1 *-' 6 se ' Dst herrühren. Jedenfalls dürfte man ihm die Initialengab eil>Cn ' ( ' ft sic keine an dcre Druckerei besass. Eine frühere Aus-Uss Von .^° Mer des Histoires ist jene von Tierrc lc Range in Paris"icnt' ^ ,|<S( ' r fmprimeur du Roi war wohl der erste, welcher Orna-dem ° "'"^ vorz ' clto Initialen in Druckwerken anbrachte. Kr fügtelj e . Benannten Werke auch historische Compositionen in Umrissenlli,Jj welche von grösserer Kunstfertigkeit zeugen, da wahrscheinlichd es p ,'" z " Grunde liegen. Jehan du Pr6 erscheint als Nachahmeralt er ' ! c Rouge, nicht als Copist. Das genannte Werk war im Mittel-Kai«,,, beliebt, und daher kommen auch im 16. Jahrhundert Aus-ul vor.
Pacsin,-] 1 ? r ^ "odionto si( ' n f! ' no * Signeis in Holzschnitt, das obige
Ein La ' St al)er tler S rossen Vignette mit dem Namen entnommen.
0w e und ein Bär halten stehend ein leicht verziertes Quadrat
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