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Blätter haben Gautrel's Adresse, und sie werden dem Johann WilhelmPeeters zugeschrieben, qu. fol. Den Wilhelm Peeters müssen wirstreichen, obgleich er auch in den Eisenhart'schcn Catalog überging.Die Blätter mit Jagden sind von dem jüngeren Johannes Peeters.
Damit haben wir die Nachrichten über die Künstler J. Peetersbereinigt, und man möge sie mit den Artikeln im Künstler-Lexiconvergleichen. Ueber das Monogramm sind wir im Unklaren, sowie esauch Ch. Kramm geblieben ist.
233. Jean, Jean Baptiste und Jean Michel Papillon heissenm V drei französische Formschneider, welche eine grosse Anzahl^ ' von Blättern hinterliesscn, welche in Büchern verthcilt sind.U. ^f. Jean Baptiste Papillon, der Sohn eines gleichnamigen Meisters,welcher 1710 zu Paris starb, wurde 1001 zu St. Quentin geboren undvon N. Cochin im Zeichnen unterrichtet. Er war äusserst thätig, undleistete in der Xylographie mehr, als irgend ein Künstler seiner Zeit.Er schnitt Portraite, und führte mit dem Stichel Kreuzschraffirungen.Dann lieferte er 3G Blätter für ein Missalo von 1695 nach S. le Clerc,und ahmte hierin das Verfahren in Helldunkel nach. Andere Holz-schnitte sind in einer Bibel, welche 1700 ff. bei Desprez in Paris er-schien. Auf solchen Blättern kommt das Monogramm mit und ohne /'vor. Dann schrieb der Künstler auf Blättern der Bibel auch J. Papillonle fils. Ausserdem findet man Holzschnitte mit Pferden and Schlachten,und eine grosse Anzahl von Vignetten und Zierstöcken in Büchern.Auch auf solchen ist das Monogramm beigefügt, welches aberimmer mit den Initialen / P oder J P f. wechselt. Dieser Künstlerstarb zu Paris 1723, und man wird seine Blätter von jenen des VatersJean Papillon leicht unterscheiden, da letzterer nur dann bemerkens-werthe Arbeiten lieferte, wenn er die genaue Zeichnung auf der Plattevor sich hatte. Tn älteren Druckwerken findet man Vignetten und Zier-leisten von ihm, meistens geringe Produkte. Nach Franz Chauveauschnitt er ein Kartenspiel, welches sehr selten vorkommt. Papillonder Vater bediente sich eines ähnlichen Monogramms, welches dannauch der Sohn und der Enkel beibehielten, so dass man die Blätterder drei Papillon nur an der Güte und der Jahrzahl unterscheidet.Jean Baptiste Papillon der Sohn, und Jean Michel, der Sohn des 1723verstorbenen J. B. Papillon, arbeiteten in gleicher Manier, und mitgleicher Bravour.
Jean Baptiste Michel Papillon, geb. zu Paris 1698, ist der oftgenannte Verfasser des Traitd historique et pralique de la gravureen bois. Outrage enrichi des plus jolis morccatiT de sa cotn-posilion et de sa gravure, et du porlrait de Pauteur. 2 Tomes en:i Parties. Paris i7ß(), 8. In diesem Werke wollte Papillon zugleichauch seine schönsten Blätter vereinigt wissen, man findet aber ausser-dem noch eine Unzahl von Vignetten und Bücherrerzierungen aller Art.Von 1726 an gab er alljährlich ein Petit Almanarh de Paris heraus,welcher mit Holzschnitten geziert ist. In der Historische School-en Huis-Bybel. Amsterdam 1743, sind 217 Abbildungen von seinerHand. Die Vignetten und Finalstöcke in der Prachtausgabc der Fabelnvon Lafontaine sind Muster des Geschmackes der Verzierungsknnstseiner Zeit. .1. M Papillon bediente sich desselben Monogramms, wi"sein Vater, fügte aber abwechselnd auch die Initialen / /', /. /'. /'. unddie Cursiven JP bei. In seiner späteren Periode schrieb er häufigden Namen aus. Ausser dem Traue" de In gravure en bois mit Holz-schnitten und vielen Irrthümern haben wir von ihm auch noch ein