Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
83
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IP. Nr. 232. 83

232. Johannes Peeters, Maler und Iladirer, war der Sohn des^V gleichnamigen See- und Schlachtenmalers, welcher 1 (»24 in Ant-~p worj)en geboren, und von Gilles und Bonaventura Peeters unter-L richtet wurde. Der Vater kommt im Gildebock von St. Lukasunter dem Jahre 1046 als Meistor vor, und dessen Bruder Gilles Peetersschon lfi;t;;, bis an seinen I0!>:i erfolgten Tod. Gilles oder wie manKlaubt Johannes Peeters der ältere, ist jener Meister, welcher unter" P III. No. 203 eingeführt ist. Von dem alleren J. Peeters ist fol-gendes Werk: La Thiatre des Villen et Forteresses des Promnces-Vnies, et frimlieres etc. Mit 99 von G. Bouttats radirten Blättern.-4 Anvers che* G. Iloiittats, qu. 4. Der jüngere Johannes Teetersmalte Jagden und Schlachten, und man findet auch radirto Blatter"J" solchen und dem Namen ./. Peelers. wie wir unten sehen werden.Damit haben wir aber nur die Nachrichten über die beiden Johannespeeters chronologisch festgestellt, das obige Zeichen legt aber BrulliotI; No. 2040 einem Josse Peeters bei. und sagt, man finde es auf .histo-rischen Zeichnungen, welche die Schule des Martin de Vos verrallicn.fieser Josse Peeters ist ganz unbekannt, und hat vielleicht nie gelebt.Historische Vorstellungen scheinen die beiden Johannes Peeters in^eichnungen nicht hinterlassen zu haben, und somit haben wir fürAas Monogramm Iceine Deutung. Wir wagen es auch nicht, das Zeichen** u ' Jan oder Jakob Tinas zu bezieben , welche den vorhergehendenArtikel behaupten. Ks bleibt zwar noch ein Jakob Peeters übrig, derprüder des jüngeren Johannes Peeters, welcher im Gildcboek von?'• Lukas zu Antwerpen 1689 als freier Meister vorkommt. Dieserakob Peeters malte architektonische Ansichten in der Weise descter Neefs, In der Gallerie zu Gotha sind zwei Gemälde mit An-'ebten von prächtigen Gebäuden mit Gärten von seiner Hand. Er™."'d also die Zeichnungen mit dein obigen Monogramme ebenfalls»'Cht gefertigt haben. In der ISibliothcca Ilulthcmiana No. 9306 wirdjP n ihm und seinem Bruder Johannes folgendes Werk angezeigt:e eueii d'Estampes, inventdes et gr<tv4es par Jean et Jacques Peeters,///""" v ''' y '"'"''''- s ' wr* 1600, en anne'es suivantes, contenant les»i7/' V '"' s 9 ne rriers du lemps, les Steges, les attaques et prises de,,""■*'; Viws d'Autriche, Uongri* et Turquie etc., gr. qu. 8. Derr»»|og der Bibliothek Hulthem fasst in der Nummer 9306 wahr-y 'cinlich nur die Folgen von Ansichten zusammen, welche Lukas

lj r!i, crman nach Zeichnungen des jüngeren Johannes Peeten und seinesrtiders Jakob gestochen bat: Diverse viele delle luoghi e contrade' Barbaria etc., und Diverse viele delle Dardanelli etc., dann dieDi nten aus Arabien, Judna, Syrien <fcc, radirt von G. Bouttats 1072.j u -'se Folgen haben wir im Künstlor-Poxicon im Artikel des SeemalersKf| l , ee ' era des älteren erwähnt, weil man früher den jüngerenJ e , ? er dieses Namens nicht, unterschieden hatte. Jakob'Peeters,njj. Architekturmaler, ist als Kunstverleger aufgeführt, und nicht ganzSchi rec ' lt ' weil die Folgen mit Ansiebten in seinem Verlage er-i'nv.'i" 0 ' 1 S '"' 1 ' üeDer ,,as '"' OatalOg der Bibliothek des C. van Hulthemkomm te Ansil ' ,1,( '"-^ , ' l ' li ist ' ,nu 'l 1 Ch. Kramm nicht in's Heine ge-ftber j?' '"'' ( ' ,n er die Folgen mit italienischem Titel im Lexicond,'i Ss K 'i ''','""' "'"''' unsern Jagdenmaler Jan Peeters nur bemerkt,in y (1 ■"■' Nagler ohne Grund mit. Wilhelm oder Johann Wilhelm Peetersmii jkmdung gebracht habe. Er sagt indessen selbst, dass die BlätterQantr*? D Johannes Peeters im ersten Drucke die Adresse von( ' ini ' W ir"- nC ' ™ >,wp ' tcn J cno von vnn Morien haben. Wir kennenß&r'cn i (^' mit ( ' cm Scnlosso Meudon im Hintergründe, und eineJagd mit Altdorf in der Schweiz im Hintergründe. Diese seltenen

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