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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
58
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88 IOIIANNES-IOHE. Nr. 164-167.

Entdeckung in Wien dem Adam von Bartsch mit, und dieser glaubteanfangs selbst, es könnte die Phantasie des Abbe" Zani einige Berech-tigung haben. Allein Niemand kennt einen alten Kupferstecher Jehannvan Adam, und somit ging Bartsch im Artikel über Albrecht Dürernicht darauf ein, was Zani sogar übel nahm. Heller, Albreoht DürerIL S. 34!>, verfiel auf Johann van Goosen, einen angeblichen nieder-l&ndisehen Kupferstecher, «reicher nie gelebt hat. Brulliot lft. No. 711bringt diesen Johann van (ioosen mit Jo. G.pOSSenS in Verbindung,über «reichen wir oben unter lodo No. 143 gehandelt haben, glaubtaber nicht, dass die Cooie von Goossens herrühre. Der genannteSchriftsteller bemerkt auch, dass J. (Joossens gewöhnlich Joseph ge-nannt werde, so dass also der. Johannes ran- ein anderer Meisterseyu müss(!. Der fragliche Jo. (ioossens heisst wirklieh Johann, nichtJoseph, und somit ist Joseph Goossens ebenso zu streichen, als Johannvan (ioosen. Beide sind aus der Luft gegriffen, und im allgemeinenSturme auch in (las Ktlnstler-Lexkon verschlagen. Morlo schreibt mir

im Artikel über Johann Baptist (Joossens diese (Jatastropho allein zu,es ist aber hier zu ersehen, dass ich den Johann van (ioosen undden Joseph (ioossens vorgefunden habe. Der Copist, ist, Johann Laden-spelder van bissen, und Zani bat In einer Hinsieht recht, wenn ersagt, (biss sein imaginärer Johann van Adam auch noch andere Blättercopirt habe. Hans van Bisen zeichnete auf solchen Blättern ///. V. E ,und wenn Zani die gleiche Manier erkannte, so hätte er sehen können,dass unter ///. V E. kein Johann van Adam verborgen sei.

164. IOHANNES VTINENSIS FEÖT, .

IOHANNES DE VTINO. s ' ° cn -

165. Johann Asper, Zeichner und Maler von Zürich, war in der!Joli J)[. Joli.yff ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts thätig, man

.. .'■' '„•*'■ kennt, aber seine Lebensverhältnisse nicht. Er7olvA|p iu 3<jie,v£r.r t ul r ist (lci . 0 nBÄ ] d e i berühmten Hans Asper, welcherunter II. A mit einem Monogramme erscheint, Sein Andenken knüpftsich fast nur an Heiniich Murer's Ilelrcliii Snnola, seu ParadisusSonettrum lleheliat; Worum. Luvern Hi'itt, fol. Er fertigte diemeisten Zeichnungen für dieses Werk, und wechselte häufig mit derSignatur, so dass der Künstler zu wiederholten Malen vorkommt. DieBilder sind grösstenteils von Rudolph Meyer radirt und gestochen,und auch dieser Künstler fügte ein aus RM bestehendes Monogramm,die initiale R M, Ho. M., und die Abbreviatur Rod. Mey. bei.

166. Giovanni Battista Secchi, Maler von Caravaggio. war,,.,,.,. . ., war Schiller von Crespi, und blühte

Joh. Bapt. Stcc. de Caravag.. nil , l610 ,„ Si Pietro ,„ Ge8Sate

zu Mailand ist eine Anbetung der Könige mit der gegebenen Inschrift.Auf anderen Gemälden steht: (iio. Bai. Sicc.

167. Jan van Eyck, sein Bruder Hubert und die Schwester

10HES DEEfCR MEFECIT* BQA. ZSSSSNrt

ken über Kunst und Künstler eine hohe Stolle ein, es sind aber dieAkten noch nicht vollständig geschlossen, Noch ist der Streit, obEyck an der Maos (Maeseyck) oder Brügge die Geburt Stadt desKünstlers sei, und auch Maastricht und ütriöht machen auf dieseEhre Anspruch, obgleich sieb der Meistor van Eyck und nicht vnu'tTriebt schreibt, E* ist, weder ein hinreichender Grund für Utricht,noch für Maastricht vorhanden, und Brügge kann mit Sicherheit nur