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4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
57
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10 HANNES. Nr. 1 89-103. * 7

solche 100 Goldkronen. Bolzenthal, Skizzen, zur Kunstgeschichte 8.89,fand auf Werken seinen Namen vor. Bernardi starb zu Facnza 1.»•>.>.

159. Jan van Londerseel, Zeichner und Kupferstecher, begegnet, , , , ., , , uns im vorigen Bande zu wiederholten

Johannes a. Lond. bchul). Malell) immer m j t Kupferstichen nach

David Vinckenboons. Diese Blätter stellen Landschaften vor, qu. fol.

... oi— ^ e ..-r.-v:-. erscheint hier als Formschnei-

160. JJobancs fcc franrforUta (1( ,,. „ nd ,„.,„ klinn »„nehmen,

dass er einige Zeit in Italien gelebt hat. Im rotaen Bnch der Zunftzum Himmel in Basel kommt unter dem Jahre 14;>2 ein Hans vonFrankfurt vor, es ist aber nicht angemerkt, welches Berufet er war.Im Verzeichnisse der St. Lukas-Bruderschaft zu Würzburg erscheintein Maler Hans von Frankfurt unter den Zunftmeistern, welche 1470die neuen Satzungen des Oberrathcs unterzeichneten. Dr. Gwinner,Kunst und Künstler in Frankfurt a. M. S. 2;>, räumt ihm die Zeitvon 1470 bis 1501 ein, man kann aber kein Werk von seinerHand namhaft machen. Auch in Strassburg erscheint ein Maler Hanvon Frankfurt, welcher l!it(5 im Kunstausschusse daselbst Sitz undStimme hatte, wie wir III. S. 312 angegeben haben. Ob einer dergenannten Meister aus Frankfurt mit unserm Formschneider EinePerson ist, können wir nicht entscheiden, da es sogar ungewiss ist,ob derselbe in Deutschland thätig war. Seinen Namen trägt ein grosserHolzschnitt, welcher kämpfende nackte Männer im Walde vorstellt,jene Composition des Antonio Pollajuolo, welche Bartsch No. 2 unterdem Namen der Gladiatoren beschreibt. Der Meister war gegen Endedes IS. Jahrhunderts thätig.

161. Giovanni Fabiario fehlt im Künstler-Lexicon, wir wissen

Johannes Fahiarius fnriehnt aber J ctzt > dass er um 16:w in FriaMljonannes raoiarms facieoat. thätig war Im Jahre 1633 mRlte cr

für die Capclle der Triani zu Aquileja eine Tafel mit der gegebenenInschrift. Ein anderes Gemälde in der Kirche alle Grazie zu Udineenthält Bildnisse von Bischöfen, ebenfalls 1633 gemalt.

162. Giovanni Maria Mosca, Bildhauer und Medailleur von Padua,IOHANNES MARIA PATAV1ENSIS. F. SJSJjff, She

gegossen und ciselirt sind. Auf einer solchen mit dem Bildnisse desKönig Sigmund II. ven Polen 1532 steht dio gegebene Inschrift.

163. Johannes Ladenspolder van Essen, Zeichner und Kupfer-stecher, behauptet unter dem Monogramm HSE eineausführliche Stelle, indem wir auch Supplemente zumPeintre-gravenr gegeben haben. Hans von Essen wechseltemit dem Zeichen ebenso sehr, als in der Behandlung desGrabstichels, und somit begegnet er uns auch noch an anderenStellen. Als Copist nach A. Dürer kommt er unter / H.

V. E. III. JSo. ibli vor, und auch hier handelt es sich um eine Copie desBlattes mit Adam und Eva. Im Originale steht in der hier nur halbgegebenen Tafel: ALBERT'» \ DVRER \ NOR1CVS | FAC1EBAT \\1504, der Copist änderte die Inschrift: ALBERT* I DVRER I IN-VENTUR | IOHANNES VAN- || II. 0 Z. Br. ti Z. 11 L.

Diese originalseitige Copie machte den früheren Chalcologen zuschallen. Zani, Enc. met. II. Vol. II. p. 223, vermutbete in der Be-zeichnung einen Rebus, indem er nach der Figur des Adam im Para-dieso sich einen Künstler Johannes van Adam dachte. Er theilte seine