Druckschrift 
4 (1871) IMM - SH
Entstehung
Seite
56
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«6 IOHA-IOHAN. Nr. 1K1-1B8.

151. Johann Asper, Zeichner und Maler von Zürich, der Enkel<1 h-Altvi ^ es a ' t( ' n Hans Asper, welcher unter dem Monogramm HA

J W^ No. Ü88 eine Stelle behauptet, lieferte die meisten Zeich-

nungen zu Heinrich Murer's Hehetia sancla, sen Pnradisns Sancto-rutn Helveliae Florum. Lucernae (040, fol. Auf den Blättern.welche Rudolph Meyer radirte und stach, zeichnete Johann Asperin verschiedener Weise, und daher rannten wir schon unter lo.AS. IN. Io. ASP und lo. Afp. No. 119. auf die Hehetia sanclaeingehen , und damit sind die Abbreviaturen noch nicht erschöpft.Ebenso oft wechselte Rudolph Mayer mit der Bezeichnung , so dassauf jedem Blatt zwei verschiedene Signaturen vorkommen.

152. Giovanni Battista Fontana, Maler und Kupferstecher, kommti » n„,t;«i r . &. j„/; bereits zu wiederholten Malen vor, und

Joha. Battisla fon. delj. dahcr machen wir hier ]mi . auf das ' Blatt

mit dieser Abbreviatur aufmerksam. Es ist diess das Kildniss des

Erzherzog Ferdinand von Oesterreich, Grafen von Habsburg und Tirol

in allegorischer Einfassung, und von Mars und Minerva gehalten.

Dieses Blatt hat Dominicas Custos gestochen, gr. fol.

153. Johannes Hamerani, der bekannte Medailleur, welcher unter

TO HAM '" "" ull( * '" "' ^' ^ ere ' ta eingeführt ist, bediente sichA ^ • rln - i • zuweilen der Abbreviatur des Namens und zeichneteausserdem auch OP. I. II.

154. Johann Bussemacher oder Bussemechor etc., KupferstecherJohan liuss. 1 U1H ' Kunsthändler in Cöln um 1580—1613, hin-

l terliess viele Blätter mit stets abweichenderJohan Bussem. ) Orthographie des Namens. Er wechselte aberauch mit der Abbreviatur. Wie gegeben findet man sie auf Blätterneiner Folge mit dem Christus und den zwölf Aposteln nach Martin deVos. fol. Er schreibt da auch: lohan liuss. ci. et typ. coloniensis,d. h. CMs et typographus. Coloniensis. Bussemacher hatte also aucheine Druckerei.

155. Johannes Fenicaud, Emailmaler von Limoges, ist unter deminUüU ' VI Monogramm IIP, oder vielmehr I P No. III. 1330l UHR Kl- fcs eingetührt, und wir verweisen daher auf jenen Artikel,wo über diesen berühmten Meister ausführlich gehandelt ist.

156. Johann Stradanus, aus dem adeligen Geschlechte der van. . • der Straten, ist durch eine grosse Anzahl von

Johan. Sira muen. K„pf erg tichen nach seinen Zeichnungen bekannt.Auf solchen Blättern kommt die Abbreviatur vor.

157. Johann Wierx stach das Bildniss des Goldschmiedes Quintin1 l nn W 1ZfZ/i van der Gracht, und zeichnete es mit der

JOlian n. iasi>. Abbreviatur des Namens. Van der Gracht istim halben Leibe nach rechts gewandt, und sitzt vor dem offenen Buche.Links oben unter der Wappenschildc steht: Quintin van der GrachtGollschmidl tot Antwerpen, und rechts im ovalen Cartouche: QVIN-TINVS A FOSSA. Belhun. an. 50. Im Rande sind vier französischeVerse, und links der Name. II. 4 Z 9 L. Br. 3 Z. 3 L.

158. Johannes Bernardi von Gastel Bolognese, Kdelsteinschnci-IHHAMF W F der und Medailleur, hatte als Künstler grossenIwnn^L- u. r. Ruf Er arbeitete in Kristall und feine Steine,wobei er Zeichnungen von Michel Angelo, Piero del Vaga u. A. benutzte-Seine Medaillen sind selten. Kaiser Karl V. bezahlte ihm für eine