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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
425
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Z. Nr. 2127 — 2132. 425

zurück, wo er bis zu seinem um 1612 erfolgten Tode, zunächst durchdon oben genannten Kurfürsten, wio später durch dessen NachfolgerChristian beschäftigt wurde.

Des Künstlers Monogramm stoht auf einer Aquarellzeichnung dosDresdenor Moritzmonuments von 1G01, welcho sich in der Sammlungdes Prinzen Georg, Herzogs zu Sachsen, befindot. Noch sieht man dasMonogramm auf einem, oben von uns, unter Wff, dem Zeichen desFormschneiders, bereits beschriebenen Holzschnitt mit dem Porträt dosJoachim v. Beust auf Planitz.

2127. Unbekannter Maler, wolcher im 16. Jahrhundert in Deutsch-

land thätig war. Brulliot fand sein hier mit-gotheiltos Monogramm auf Bildnissen, dio in derWeise Hans Holbein's, jedoch trockener in der' J J I Farbe und überhaupt weniger gut gemalt waren.Möglich, dass wir es hier mit Bernhard Zwitzelvon Augsburg zu thun haben. Naglor, Künstlerlex.,fand in den Papieron der Münchoner Malerzunft zum heil. Lukas, undzwar auf einem Ladzottel von 1530, dieson Malor erwähnt.

2128. Zacharias Wehm, Malor von Dresden, hat oben Be-

sprechung gefunden. Mit den hier gegobenon Buch-ZTTir t,i staben und der Jahrxahl 1586 signirto er ein Porträt

. VV . r , ( j os Kurfürsten August, im Besitzo der k. Bibliothekzu Dresden. Das Bild, Kniostüek, zeigt den Kur-fürsten lebensgross, in voller Eüstung und mit demKurschwert in der Hand.

2129. Auf den Stichen dos Meisters mit dem Weberschiffchen(maitre ä la navetto), auch Johann von Cöln genannt,

. 4j- kommt ausser den Buchstaben .7 A M und dem Weber-'OjOOU,- schiffchon noch das Wort Xirott oder dio Abküizung des-selben Zwtt vor. Man nahm dieses Wort, wolches mans frftt auch mit Zwoll loson kann, früher zuweilen für den Künstlor-namon, doch bozieht sich dasselbo wahrscheinlich auf denOrt Zwoll, wo, wio man annimmt, der Moister gelebt hat.Ueber den trefflichen Stochor und seine Blätter, die in den Haupt-blättern zu don Seltenheiten gehören, ist Band III, Nr. 1774 diesesWerkes ausführlich gehandelt worden.

2130. Diese Initialen, deren Bedeutung unbekannt ist, findet man

auf einom späteron Drucke oines Blattes von F. V. B'y V M (Franz von Bocholt). Dor Kupferstich zeigt ein Orna-

Zi . I , r\ • inent mit einer Eule, welche einon Vogel frisst.

2131. Stompol eines älteren unbekannten Kunstsammlers. Manfindet dieso Buchstaben auf Kupferstichen.

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2132. Das erste Zeichen fand Hoinoko: Neuo Nachrichten etc.,p. 389, auf oinem Kupfersticho, wolchen or folgendermassenbeschreibt: Eine Schoide zu einem Dolche odor Messer, mitZierrathen, oben eine nackte Frau, die oinen Stock hält, aufwelchem zwei Köpfe sind. 11. 10 Z. 2 L.

]>as zweito Zeichen theilt Brulliot, II. 2797 a, mit. Derselbefand es auf einem Holzschnitte, welcher einen Passepartout