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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
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424
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424 Z. Nr. 2119-2126.

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2119. Unbekannter Formschneider um 1550. Brulliot II. 2796gibt beistehendes Zeichen nach Holler's Monogrammenlox.,mit der Bemerkung, dass er keine derartig signirte Blätterkenne. Wir sahen die Buchstaben auf Seito 275 des Werkesvon Georg Agricola: Vom Bergwork XII Bücher — —.Basel 1557. Fol. Das gut geschnittene Blatt stellt einenGoldwäscher vor.

2120. Zscheckel, Formschneider, war um die Mitte dieses Jahrshunderts in Dresden thätig und bediente sich zuweilendieses Zeichens. Wir fanden lotzteros auf zwei Holzschnittennach L. Richter und O.Pletsch in Georg Scherer's: Illustr.doutschom Kinderbuch.

2121. Der Name des Zaocaria Salomon, welcher 1569 und 1570v s< Rector der Münze in Oattaro war, findet sich auf Geprägon in

dieser Weise angedeutet.

2122. Joseph Petzl, ein Münchenor Gonromalcr, wolcher inunserem Worko boreits Erwähnung gefunden hat. Kr be-diente sich auf früheren Arbeiton dicsos Zeichens, das alleBuchstabon seines Namens enthält.

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2123. Pietro da S. Vito, Maler im Friaul zu Anfang des 16. Jahr-

hunderts und, wie Crowo und Oavalca-r/ - • i UXT'~ p seile vermuthen, oin Gohilfe dos Gian

/jUtl J)ierO (le B VlO I. Franzesco da Tolmezzo. Sein Name

findet sich in der gegebenen Weise

auf einem Bilde in der Kirche zu

Provcsan. Die von den oben genannten Schriftstellern als werthlos

bezeichnete Arbeit stellt eine Madonna mit dorn Kinde und dem

heil. Rochus dar.

2124. Alter italienischer Kupferstecher, von welchem die gegen-seitige Copio einos Blattos von Marcanton vorhanden ist. Das

'/j . V, Blatt stellt ein zwischen Männern stehendes Weib dar. Letz-teres hält eine Rolle in dor Linken und eine Art Sichel inder Itechten. Der eine Mann bläst das Hörn, der andero sitzt. Linksunten die Buchstaben Z. V. Im Kataloge dor Sammlung Malaspina,II. 95, wird das Zeichen mit Zoan Venoziano gedeutet.

2125. Gian Francesco da Tolmezzo, Maler, welcher gegen Ende

des 15. Jahrhun-

ZVANE KKANOIHO DE TOMEZO S g ;™_ F ™J

Crowe und Ca-valcaselle: Geschichto d. ital. Malerei, deutscho Ausgabe, VI. p. 235,bezeichnete er in diosor Weise oin Bild, eine Madonna mit dem Kinde,welches sich gegenwärtig in einer Privatsammlung zu Udino befindet.

2126. Zacharias Wehin, Maler, wurde um 1550 zu Dresden ge-boren; er war der Sohn eines Büchsonineistors und wurde 1571von Kurfürst August, welcher sich nach dem Tode seines Vatersseiner annahm, zu Lucas Cranach dem Jüngeren in Wittenbergin die Lehre gethan. Im Jahre 1681 kehrte Wehm B»oh Dresden

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