Z, Nr. 8065—2070. 415
2065. Dieses Zeichen findet man 'auf einem radirten Blatte mit
einer allegorischen Darstellung der Wissenschaften,
■"jr^o it^w woluho den menschlichen Geist erhellen. Eine antik
"■£-• " \t gewendete Fraa öffnet einen reich geschmückten,
mit Büchern und Manuscripten angefüllten Koffer,aus welchem einige Schlangen, dio Symbole dor Woishoit, horvorkommcn,Während eine andere Frau eine Lampe, das Lieht dor Wahrheit, an-zündet. Vor dem Lichte Sieht ein gehörnter Mann und einige Fleder-mäuse, üben sieht man einen Theil des Thierkroisos mit den Zeichendos Fisches und des Wassermanns u. s. w. Dio liuchstaben Z B M stehen,nobst der Jahran! 1557, unten links; auf späteren Abdrücken kommtauf dorn Blatto noch ein, aus den Buchstaben C IB oder DIB bestehendesVerlegerzeiehen vor, welches wir beroits Bd. II, Nr. 244 gegeben haben.IT. 182.10 L., Br. 8 Z. 10 L. Der Band unten 4 L.
Brulliot, wolchor das Blatt ausführlich beschreibt, vermuthot unterdem Monogiammiston Z B M. don Zoan Battista Mantnano, dor jedochdamals kaum noch gelobt haben dürfte Seine Blätter sind von 1528bis 1640 datirt. Immerbin aber könnten die Buchstaben Zuau BattistaMantuano bedeuten, d. i. <.Uov. Batt. Bertano Mantuano, von welchem inunserem Work, Hand I. Nr 1715, dio Bodo war. Noch wahrscheinlicherIst, d&SS sich das Zeichen auf Giovanni (oder Zoan) Battista d'Angeli,genannt Giov. Batt. dol Moro, einen Maler und Kupferstecher vonVorona, bezieht.
2066. Giovanni Battista Mola, Maler und lladiror, nach Malvasia
ein Franzoso, von Chartres gebartig, nach Andorn umz. b. Molo f. Ifi20 in Lugano geboren. Br kam mit Albani, als dessen
Schüler und Gehilfe, von Bologna nach Rom, wo sichnoch verschiedene Gemälde in der Richtung seines Meisters von ihmvorfinden! Bartsch, XIX. 201), beschreibt die von dem Künstler radirtenBlätter, darunter bolindot sich eines, welches nach Malaspina II. 317dio obige Bezeichnung trägt. Das Blatt stellt dio Susanna, von denAlten im Lade üborrascht, dar; links Cupido in der Luft, nach A.Oarracci. H. 13 Z. G L., Br. 8 Z. 10 L.
2067. Im Katalog der Sammlung Sykes wird ein in dieser Woise,. „ ,, bezeichneter Stich mit einer allegorischen Darstellung/. B. V. ir,r>7. angeführt.
2068. Ein Zoichon auf venetianischen Münzen aus den Jahron1710 und 1711, welches sich auf den Münzaufsobor Zuan
'■ Jf - v - Bartolomeo Vitturi bezieht.
2069. Clemens von Zimmermann, Historien- und Porträtmalor,
gob. 1780 zu Düsseldorf, gest. 18(ii) zu München. Er<C/k— war ein Schüler R. v. Langor's, wirkte von 1825 als^^> Professor an der Münchoncr Akademio und wurdo 184G^^^- von König Ludwig zum Director dor k. Contralgomälde-galorio ernannt, von wolchor Stello er 1850 in den Ruho-/<f i? ///. stand trat. Uobor soine Worko verbroitot sich das Künstler-Lexikon. Das hier gegobone orste Zoichon stoht, nobstder Jahreszahl 184G, auf einom Gomäldo: Glaube, Liebe, Hoffnung ; daszweite kleinere Zeichen auf einer Originallithographie in Köhler'» Mün-ohoner Album : Amorine mit einom Panne scherzend. Gr. Qu. Fol.
2070. Unbekannter alter Zeichner, dessen Monogramm aufBlättern vorkommt, die nach Dürer und auch in dessen AVeise gezeichnet