4M. Z. Nr. 3060 8064.
vorgrössert. Auch das Blatt dürfte grösser sein, als oben angegeben,da Zanetti das Kxernplar des Cabinets (Ucognara etwas verschnitten sali.Ausserdem liabon wir das Blatt nirgends erwähnt gefunden.
2060. Albert von Zahn, Zeichner und Kunstschriftstoller, geh.1886 zu Leipzig, gost. 1873 zu Marionbad. Kr bildete
r-j\_r s i°b auf der Dresdener Akademie zum Künstler aus undSV wendete sich später auf der Univorsität Leipzig zugleichder Wissenschaft zu. 1880 wurde er Ctistos des Museumsletztgenannter Stadt und 1866 auch Docont an dor Univorsität, 18(18Director dos Museums zu Weimar und 1870, mit dem Titel eines Hof-raths, Koforont in der Gonoraldiroction der k. Sammlungen für Kunstund Wissenschaft zu Dresden. Das obigo Zeichen steht auf einem vonZahn gezeichneten und lithographirten Bildniss dos Prof. Nobbe, 4.;ebenso, nur kleiner, sieht man es auf dor lithographirten Titelvignetteder Mittheilungen a. d. Kunstgcsch. des Mittelalters. 2. Bd. Verlag vonKmil Rau u. Wohl. Türk in Dresden 1856. Auch später hat v. Zahn,nobon seinor amtlichon und schriftstellorisebon 'Hurtigkeit, noch viel,insbesondere für das ornaniontale Fach, gezoiehnot; Arbeiten, welchezuweilon mit don Buchstaben A. v. Z. sigiiirt sind.
2061. Anton Zwengauer, ein boreits unter dorn Zoichcn Z von± ^ uns eingeführter Landschaftsmaler in München,^/ „ „ _ Die hior gegebene Signatur dos Künstlers thoiltßWOl. 18 3Z. Brulliot mit.
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2062. In der St. Georgonkirche zu Nürdlingon bofindon sich zweiGemälde. Das eino, von 1463, stellt Christusam Kreuz, Maria, Johannes und die anhotondoStifterfamilio dar; das andoro Bild, von 1468,in vielen Figuren dio Verspottung Christi. Aufletzterem Gomäldo befindet sich, an einemTreppengeländer, das von uns mitgetheiltoZeichen, welches man mit Z B gelesen und aufBartholomäus Zoitblom gedeutet hat. Andorodagegen, wie Waagen: Kunstwerke u. Künstlerin Deutschland, I, 353, schreibon dio Bilder ent-schieden dorn Friedrich Horlin zu. Das Zeichen
dürfte letztoror Annahmo nicht entgogenstehon, denn die Losart Z Bist eino ziemlich willkürlicho, man könnte obonso gut Z R lesen. Möglich,dass sich das Zeichen nicht auf den Künstlor, sondern auf den Stifterbozioht; violleicht ist os oine Hausmarke.
2063. Znan Balbi, Münzaufsoher zu Venedig, 1751 und 1752,2 „ bodiento sich auf Goprägen diosos Zeichens.
2064. Unbekannter Kupferstecher, welcher unter diesem Zeichen
ein Dürer'sches Blatt, don Sackpfeifer, Bartsch Nr. 91,
von der Gegenseite copirte. Die Jahrzahl dos Originals
'Zj^'^t > % fohlt und das Dürer'sche Zeichen ist sehr klein wiedei-
'J 7 P' gogohen. Unten rechts steht das obigo Monogramm des
Copisten. H. 4 Z. 3 L„ Br. 2 Z. 9 L.