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WW. Nr. 1974—1978. 397
Dresdner Malers, übor wclchon wir woitor unten handeln. Das Blattwird von Bartsch IX p. 561 aufgeführt,
Noch kennen wir einen zweiten Holzschnitt mit dem Zeichen \V Wund dem Sohneidemesser, welcher demselben Kormschnoider angehörendürfte. Der Holzschnitt, dio Schöpfung der Thiere darstellend, ist aul'dein ersten Blatte von: Sächsisch Ohronicon. Wittenborgk 1596, Fol.,in den Text oingodruckt. Dor Zeichner der Darstellung hat mit demMonogramme UM «ignirt. Bio moiston übrigen Holzschnitte dos Werkossind unbezeichnet. Bin paar Blätter haben die Initialen 11. V.
1974. Jacob Friedrich Wilhelm Wegener, ThiermaJer, Zeichner
und Radirer, geb. In Dresden 1812, gest. daselbst 1879.X VW// '''•' m:, lte haiiiitsiichlich Wild und auch seine radfrtenNA/V</, Blätter führen, neben Bunden, Katzen und Affen,meist Hirsche, Sehe und Wildschweine vor. Wirkennen zwei Folgen tob je sechs Blattern mit Thier-studien, wie ausserdem nocli einige einzelne Blätter
/*9f/~ l v " u ''""■ "''' ' ! " 1 ' 1 ' 1 ''""' iu "''' '''" Radirungen, soweit?4''"- letztere überhaupt bezeiol.....t sind, tragen den aus-
geschriebenen Eünstlernamen. Diebeiden Monogrammefand«! wir auf Zeiohnungenj die Initialen sind einem mich der Zeich-nung Wogcnors gefertigten Holzschnitt in H. Bürknors Jugend-Kalendervon 1855 entnommen. Letzteres Blatt stellt einen Pudel mit einemHonkolkorb dar.
1975. W. Werthmann, Formsehneider in Dresden. Er bezeichnetein dieser Weiso u. A. einige Holzschnitte, welche er zu folgendemWerke lieferte: Festbilder, die Transparents der Festhallo des
* eisten deutsehen B&ngerbundesfestes zu Dresden, each den
v *"' OriginaKJompositi......n des Dir. Prof. Dr. Bohnorr v. Carölsfeld,
Tom Dieok, Gey, Kirohbaob, Rietsoher, Sachse etc, Dresden 1865.
1976. Adolph Wilhelm Walther, Maler und Zeiohner in Dresden,zog zuorst durch einige anmuthige Darstellungen aus der
W. W. Gnomen- und überhaupt Märchenwelt die Aufmerksamkeilauf sich. Wetteren Kreisen wurde er später hauptsächlichdurch seinen, die sächsischen Fürsten darstellenden Ngralittn-Friex aml(. Krxidonzseblnss zu Dresden bekannt, Gegenwärtig wirkt er als Lehreran de* Kunstakademie dasolbst. Weither hat sich häufig anf seinenArbeiten der Initialen A. W. W. zur Bezeichnung bedient. Kino Zeitlangjedoch bat er, um Verwechslungen mit einem anderen gleichzeitigenDresdner Künstler vorzubeugen, welcher dasselbe Zeichen gebrauchte,nur mit W. W signirt.
1977. Unbekannter Stempolschneider aus der zweiten Hälfte des1(; Jahrhunderts, welcher Buchbindern Verzierungen zum Ein«
W. W. pressen lieferte, Die Universitätsbibliothek zu Briangen besitzt,einige Einbände mit seinem Zeichen, Untor Andorn einen Bandvon Oslanders: Sacra Biblia. Tübingao 1589, mit der aulgopresslmAuferstehung Christi.
1978. William Wyon, StempelsohneideT, geb. 1795 in London,gesi daselbst 1.851. Der Künstler, welcher längere Zeit erster
W. W. Medailleur an der l<. Münze zu London war und treffliche Arbeitenlieferte, hat im Lexikon ausführliche Besprechung gefunden und