396 \VW. Nr. 1!»72—1973.
Jannekon myn lyof utc.; links in der Ecke: W. V. valcker fecit; reohtsin der Eolrej Adr. Schoonebc.ek Exe. II. 7 Z. 11 L., Br. 5 Z. 9 L.Mit angesetztem Bande.
Ein junger Mann mit Federhnt umfasst ein junges Mädchen undhfilt ihr, wie zum Vergleich mit ilircn Lippen, zwei Einsehen vor.Figuren bis an dio Knioo. Olino Namon und Zeichen, H. 9 Z. 8 L.,
I'.r. 6 Z. 10 L.
Ein Knabe, welcher sich cinon Dorn aus soinem Fusso zieht. DorKnabe ist ganz nackt, sitzend und oin wonig naoli links gewendet dar-gestellt; mit grosser Sorgfalt ist or bemüht don Dorn aus dor Sohleseines rechten Fasses zu onttbruon. Links sieht man das ZeichenW. V. VALInv. f. Dio drei Buchstaben, durch welche der Gesehlochts-namo angodoutet, sind zusammongozogon. H. 2 Z. 1 L., Br. 2 Z. 4 L.
Ein Narr, welcher eine Frau caressirt, und
Ein gähnender Mann. Dieso beiden Blätter wordon im Catalogue(Testampes du cabinet do Mr. M*** par Duohosno ainö, Paris 1835,dem Meistor zugeschrieben, ohne dass sie jedoch uns weiter bekanntgewordon.
Noch wird im Frenzol'schon Catalog dor Stornborg'sohon Sammlungfolgondos unbozeichnote Blatt dem Moister muthmasslich zugetheilt:Eine eitle Alte im Atelier eines Malers. Sio hält oino Böse und wirdvon alten Gecken coiffirt, während um den barocken Malor einige Critikorstehen. Das Blatt ist uns nicht Torgekommen,
Von Blättern, welche nach Valckerts Erfindung von anderen Künst-lern gestochen wurden, ist das von Nie. Lastman ausgeführte Titelblattzu C. van Mandor's Schildorboeck in der Ausgabe von 1018 zu nennen;ebenso findet sich in der Folge der zwölf römischen Kaiser, welche.1. F. Leonard in schwarzer Kunst gestochen hat, oin Portrait dos KaisersCaligula, Nr. 8 der Folgo, nach ihm.
Auch auf zwei Holzschnitten kommt das Zeichen dos Meisters vor.Zunächst auf oinem Blatte mit einem alten bärtigen, linksbin gewendetonKopf. Unten im Bande in dor Mitte liest man: PLATO; links dioBuchstaben W. V. V. luv; rechts die Jahrzahl 1620. Brulliot II. 2769beschreibt ein Exemplar in Olairobscur, wie das in der Albertina ZUWien. Sodann steht das Zeichen, nach Naglor, auf einem Blatto miteinem ähnlichon männlichen Kopf, der als Charon betitelt wird.
1972. Unbekannter Kupferstecher, welcher im 16. Jahrhundort
in Deutschland thätig war. Bartsch, IX p. 478, beschreibtww//«// von '" m °' n radirtos, ziemlich roh behandeltes Blatt. Das-W^ W^ selbe stellt dio Ruhe der hl. Familie auf der Flucht nachEg.ypten dar. In der Mitte dos Stiches sitzt Maria aufoinor Basonbank, in der einen Hand eine Weintraube, mit der anderndas auf ihren Kniocn stehende Kind haltend. Rechts sieht man Joseph.Links orschoint ein dio Gtiitarro spielender Engel, während auf doranderen Seite ein zweiter Eingel mit einer Krone für die Jungfrau herab-schwebt, An einem Baum aste links hängt ein Täfelchen, welches dioobigen Buchstaben WW und die Jahrzahl 1557 enthält. Im Rande liestman: 0 Mater dei memento mei. H. 6 '/,., Br. 3 Z. 11 L.
1973. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte
dos 16. Jahrhunderts in Sachsen thätig war.
\VV X'w Joachim von Heust auf Planitz Jurist. Ganzo Figur.
^^-^W Links an einem PiedestaJ: M. D LXXXV Aetati» LX 1 1 1
und tiefer unten das obige Zeichen. Rechts das
Monogramm des Zeichners, ZaCharia* Wehm, eines