Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
394
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m W V. Nr. 1971.

gezeichneten und kräftig behandelten, radirten Blättern, welche man

von ihm besitzt, deutete or zuwbilon durch die obigen Buchstaben seinenNamen an, Weder Bartsch noch Passavant haben Notiz von soineinWorko genommen und wir gebon dahor, soweit uns seino seltenon Blatterbekannt gewordon, ein Verzeiebniss dorsolben.

Das Bildnis) des Künstlers, Büste, in dreiviertel Ansicht und nachlinks gewendet, Er hat krauses Haar, oinen grossen, spitzen Bart undträgt eine steife, runde Halskrause. Das Portrait wird von einer ovalenCartouohe eingeschlossen, In den oberen Ecken stobt die Jahrzahl 1012und zwar in je einer Ecke zwei Ziffern; in der linkon Ecko unten liestman die Bucbstabon: W, V und in der rechts: VAL. Lotztoro droiBuchstabon sind zum Monogramme zusammengezogen. H. d. Platte 2 Z.10 li., Br. 1 Z. 10 L. Bezüglich der Höbo ist zu bemerken, dass diePlatto unten auf der rochton Soite etwas weniger hoch ist als auf derlinkon.

Die zweiten Abdriicko sind unten bezeichnet W. V. VALckert Pictor.Die drei ersten Bucbstabon des Goscblechtsnamons sind ebenfalls zu-sammengezogen.

Jacob empfängt das blutigo Kloid Josephs. Links steht Jacob, soineFrau zur Seite, auf den Stufen soines Hausos. Jacob riebtot betrübtdio Augen gen Himmel; nobon ihm befinden sich fünf von don Brüdern,von welchen dor oine das Kloid Josephs hält. Noch siobt man im Vorder-gründe rechts zwei Brüdor. Der Himmel ist unbearbeitet. Das Blatt,welcbos von v. d. Kollon im Catalog dor Sammlung do Ridder dem Meisterzugetjioilt wird, ist unbezeiebnot. H. c. 7 Z. -5 L., Br. c. 5 Z. 5 L.

Susanna von don boiden Alton im Bado überrascht. Boehts imSchatten sieht man eino Fontaine, in Form eines in oin Beckon pissendenKnabons. In dor Mitte an dorn Becken sitzt Susanna mit don Füssenim Wasser und nach roebts gewendet; auf don Soiton erscheinen diobeiden Alton. Unten links im Wasser stobt: ... ?*" . . /»

H. 3 Z„ Br. 2 Z. 3 1, W.V.VL^JO •

Dio hl. Familie. Halbfiguren Maria, mit dem Kind auf den Knioonist sitzend dargestellt. Kochts hinter ihr, ganz im Schatten, sieht manJoseph eino Weintraube dem Kinde roiebond, wolchos mit dor rochtonHand darnach greift. Im Hintergrande ein Gebäudo mit Nischon undzwoi Statuen. Unten rechts auf dem tiowando dor Maria liest man :w v valekert In et fec, in der Ecko unten rechts: 1612. H. 9 Z. 9 L.,Br. 7 Z. 4 L. Unten ist ein loorer Band von 8 L.

Maria, Büste, nach rechts gewendetes Profil. Den Kopf, über Welchemein Heiligenschein, bodockt ein Scbleior, welchor auf dio Brust herab-fällt. Unbezoielmet. H. (i Z. 1 ],, Br. 4 Z. 3 L.

Das Abendmahl. Ilalbliguren. Mau sieht dio Jüngor um einen Tischsitzen, in ihrer Mitte bolindot sich der Heiland, welcher die linke Handgegen Judas bin bewegt. Letzterer sitzt rechts vor dorn Tische undhat dio linke Hand auf den Tisch gelegt, warnend er mit dor anderenHand den Iteutel hinter sich hält. Links vor dem Tisch bemerkt mannoeb zwei Junger, von welchen der eine seine Rechte auf dio dos andernlogt. Unten in der Mitte auf dem Tischtucbo: W. V. Valekert. I» /«•II. 2 Z. 4 L„ Br. li /, 3 I,

Dor barmherzige Samariter. Der Verwundete liegt beinahe ganznaekt am Kusse oinos Baumes, dio Eüsse der linken Seite des Blatteszugekehrt. . Hintor seinem Kopfe kniet der Samariter und träufelt auseiner Flasche Balsam in dio Wunden des Mannes. Beehts siebt manvom Esel des Samariters den Kopf und dio Vorderbeine, dor übrig«Theil des Körpers wird vom Plattenrand abgeschnitten. Don Hinter-grund bildet oine Waldpartie und rechts ein hohor Fulson und zwischen