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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
388
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388 WT. Nr. 1935—1938.

dritte König, über welchem man den Stern erglänzen sieht, mit einemKolche naht Das obige Monogramm steht unten links. H, 3 '/,. 9 D,Br. 2 Z. 1 L.

1935. Unbekannter Goldschmied, welcher linde dos 1(5. Jahr-hunderts in Nürnberg thätig war. Wir sahen sein Zeichen

T zunächst auf zwei Tafelaufsätzen, sogenannten Gooletton, vonVV vorgoldotem Silber. Den einen Aufsatz besitzt die Stadt Dresden,den anderen Korr E. Felix in Leipzig, Letzterer Aufsatz istmit anderem vergoldetem Silborgorätho im Jahre 1SU9 beim Abbrucheines Hauses am Kohlinarkt zu Rogensburg aufgefunden worden, welcherKund unter der Bezeichnung „der Bogensburger Kund" bekannt seindürfte. Noch kommt die Marke auf der silbervergoldoten Fassung einesMuscholgofässes im k. Grünen Gewölbe zu Dresden vor, ebenso wieauf einem Becher, von ebenfalls vergoldetem Silber, welcher der StadtDresden gebort. Während die drei enteren Gegenstände neben demobigen Meisterzeichen das Nürnberger Innungszeicbon fragen, Bndetman auf dem zuletzt genannten Becher ein 1), das Dresdener Innungt-zeichen.

1936. Unbekannter Emailmaler. Nach dem Katalog der Samm-lung B. du Kosoy stobt dieses Zeichen, nebst einem nicht zu

<v> entziffernden Namen, auf einem glänzend ausgeführten, ovalonW Porträt Peter des Grossen. Brustbild im Harnisch mit Ordens-band.

1937. Wilhelm Tränt, Formschneidor und Briefmaler, welcher von

ungefähr 1689 bis 1(304 in Frankfurt a, M.

arbeitete, bezeichnete mit seinen Initialen das

\V/- | • _,— v _^_ folgende von ihm nach L, Kilian geschnittene

w . i. os-i»^ ßlatt .

Die Geisslung Christi, Der Heiland sitztauf dem Boden an oinon grossen Stein gebunden. Kin Heiikorskneebtfasst ihn am Kopfe und schwingt mit der linken Hand die Buthe.Links nnton stehen die Buebstaben I. : K : f: und rechts WT mit dornSchneidemesser. Im Bande liest mun : BCCE HOMO. 11. 10 /,. 5 L.iBr. 7 'l. 4 L.

Wir haben oben, unter Nr. 899, boroits das aus den ineinandergestellten Buchstaben WT gebildete Monogramm des Meistert gegeben.Ks ist dabei Letztorom irrtbümlieli ein Holzschnitt angeschriebenworden, welcher den Leichnam dos Herrn in don Annen eines Engelsvorstellt. Dieser Holzschnitt gehört nicht dorn Wilhelm Traut an.Sendern einem um etwa hundort Jahro älteren unbekannten Form-schnoidor, der sich oinos ganz ähnlichon Monogrannnos als Trautbodiente.

1938. Augustin Terwesten, Maler und ßädirer, geb. 1649 bflHaag, gest. 1711 zu Borlin, bildete sich anfänglich zm»

•«. , _ Cisoieur aus, wendete steh aber bald unter Anleitung'» J . Wielings und W. Doudyns der Malerei zu und vollendetesoino Studien in Italien, von wo aus er später noch Krank-reich und England bosuchto. 1(178 kehrte Terwoston in sein Vaterlandzurück und golangto dort rasch zu grossem Ansoben. Im Jahre 169fberief ihn dor Kurfürst von Brandenburg nach Borlin, wo ihm zahlreicheAufträge zu Tbeil wurden und wo or in der Folge, um die Organisationder dortigen Kunstakademie als deren erster Diroctor sich seht *&"dient machte. Neben violon Frescomaloreien und Oelgoinäldcn bat dei