y \«rc \
WM. Nr. 1825-1832. SM
1825. Nach Christ'« „Anfeige und Auslegung derMonogr." p. 383steht ein W und ein M, halb gothisch, auf Holzschnitten
tit -iyi- mit biblischen Figuren, Der genannte Schriftsteller vcr-" ' miithot einen sächsischen Meister, der um 1GOO thiitig war,
unter dem Zeichen.
1826. Willem van Mieris, Maler, geb. zu Leyden 1GG2, gest.obonda 1747, ist ein Schülor seines Vaters Frans van Mioris,
TXT M kommt demselben aber selten in soinon Leistungen nahe;er ist goistlosor und, besonders in späterer Zeit, kalt undbunt in dor Färbung. Die Gemäldesammlung in der k.Eremitage zu St. Petersburg besitzt von ihm gegen sechs Bilder, diezu seinen besseren Arbeiten gehören. Ein Bild darunter: ein Mann miteinem Globus in einer Konsterbriistung, im Hintergrund oin kleinesMädchen mit einor Kule, ist mit obigen Initialen bezeichnet.
1827. Wilhelm Marc, Maler in München, signirto in dieser Weiseoin Bild: Venus dem Moore ontsteigond. Das liildbefand sich in dor Kunst- und Kunstindustrio-AusstcJlung, wolche im J. 187G im Glaspalaste zuMünchen abgehalten wurde.
1828. Unbekannter Kupfersteeher. Das Zeichen findet Rieb auf
oinom radirten Blatto, welclies dorn Wonzel von Olmütz
\\rr ziigoscbriebou wird, jedoch in dor Stechweise von don
\v.A\D. diesem Meistor zugotheilten Arbeiten zu sehr abweicht,
als dass man es Lotztorom zutboilen könnte.
Das Blatt stellt die bl. Barbara dar, stchond, in oinem faltenreichon
'Icuande, mit dorn Buche in beiden Händen und nach links gewendet.
Sie trägt oine Krone auf dorn Haupte, von wolchom die Haare über
dio Achsel horablliessen. Links im Grunde oin Tlninn und gegen die
Mitte unten die Buchstaben W, md, von wolchen die boidon letzten
vielleicht die Jahrzahl 1500 andouton tollen, H. 4 Z. 2—3 L., Br.
2 Z. (i L
Das Blatt zeigt in der Behandlung eine grosse Ueboreinstimmungmit der Lautenspiolorin, welcho Arboit Bartsch VI p, 343 bespricht.
1829. Emil Wattier, Maler und Zeichner zu Paris, ist bereits
Band II Nr. 1664 eingeführt. Sein dort mitgetheiltesZeichen: Em. W., kommt zuwoilon, wie hier gozeigt sein"S^T Is mag, verkehrt vor; so unter Anderem auf den nachsoinen Zoichnungen gefertigten Holzschnitten des Workes:Les Francis sous Louis XIV ot Louis XV.
1830. William M. Hnnt, Malor dor Gegenwart, Schüler von
Thomas Oouturo. Im Pariser Salon von 1855 sah/ Vl/~ / YY1 LJ man von (low Kiinstlor zwoi Bihler: Une bouque-ff 11 [y l~l tiere und Une potite fillo ä la fontaine, wolchedieses Zeichen trugon.
1831. Unbekannter Maler. Nach Mousol: Archiv für Künstler
Wp und Kunstfroundo, I. p. 2G8, soll sich sein\A r\ L Zeichen auf Bildnissen vorflndon.
1832. Friedrich Walther, Maler, von Dinkelsbühl gebürtig, vonungefähr 14G0 In Nördllngen und spater in Basel thätig. Es ist von
94.Mouotfrummltteu. Bd. V. Ä *