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WI. Nr. 1700-1704. 856
conlrafcct wind bildnus von allerlei/ Trunkgeschirn etc. Jetzund erstvon newen aussgangen wind gedruckt zu Nürnberg Anno Christi 1551.In eingehender Charakteristik bflzoiohnet Borgau diese Kupferstiche alsden wichtigsten Beitrag für die Kenntniss der Kunstwoise Wenzel Ja-mitzer's und der Nürnberger Gnldschniiodokunst Überhaupt,
1760. Marke der Porzellanfabrik zu Weesp bei Amsterdam,
W gegründet 1704 durch den Grafen Gronsvoldt
Diepenbroeok und 1771 wieder eingegangen.
acta/
1761. Wolfgang Joseph Kadoriza, Zeichner von Linz um 1098,
signirte einige geringfügige Arboiten intf,7,J{ttd.di£-'&y- der gegebenen Weite.
1762. Wilhelm von Kobell, Malor und Radiror, geb. in Mann-
heim 1700, gost. in München 1855, bodionte sich
verschiedenartiger Signaturen. Das hier mitgetheilte
1/TT'ii. i v Zoichon kommt auf Bildern und radirten Blättern vor.
Wilhelm Ä. so z „näohst auf einem 1820 gemalten Viohstück,
welches sich gegenwärtig in der National-Galerie zu
Berlin befindet; sodann auf folgenden Radirungen:
Der Beitor in Profil nach rechts. Aus dor Folge: die Boiter, bei
Andreson Nr. 16 —21.
Der stehende, ganz geschorene Hund.Der stohondo Hund mit gestuztom Schwanz.
Die beiden letzton Blätter gohören der aus olf ßlättorn bostehendenFolge der Hunde an; bei Androsen Nr. 25 — 35.
Unter WK kommen wir ausführlicher auf dio gestochenen BlätterKobell's zurück.
1763. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte des
15. Jahrhunderts violleicht
W f - . .r ( f *la y% in Wiirzburg tbätig warI r- 1- ! ^ f f^\ tr Ulu ' von welchem sich nurlliliuui m * X . der Vorname erhalten zu
haben scheint. In derSammlung der Universität und des historischen Voreins zu Würzburgbefinden sich zwei, zu einem grossen Altarwerk gehörende Flügolbildervon ihm. Die eine Tafel zeigt In Lebonsgriisse und auf Goldgrund diohl. Dorothea und die hl. Christin». Auf der anderen Tafel sind zweiKirchenväter ebenfalls lobensgross dargestellt. Dio Bücksoito bildet dieHälfte einer ziemlich vorwischten Darstellung dor Vorkündigung Aufeinem Blumentöpfe mit einer Lilie steht hier dio Inschrift WILHELM. P.Nach C. Bockor, welcher die Bilder im „D. Kunstblatt" von 1851,p. 405 beschreibt, bekunden dieselben den Einflnss der Eyck'schenSchule, insbesondere eino Verwandtschaft mit den Arbeiten BarthelZeitblom's.
1764. Wilhelm Swanebnrg, Kupferstecher, geh. zu Loydon um
1581, gest. zu Helft 1012, hat bereits anWilli. Schwan, sculps'rf. einigen früheren Stellen dieses Werkes
Erwähnung gefunden. Mit der hier ge-23»