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VVI. Nr. 1755 — 1750.
1755.
1756.W. I.J..
1757.
Stempel des Kunstsammlers W. J. Bree, eines englischenGeistlichen. Letzterer bezeichnete damit die in seinemBesitze befindlichen Blätter.
Wenzel Ignaz Braseh, zuweilen auch Prasch geschrieben,Maler von Prag, arbeitete längere Zeit zu Prankfurt a. M.,wie auch zu Bamberg und starb 17(11 in Schwabach. Ermalte Pferde und andere Thiere, Jagdon und Schlachten,und bezeichnete häufig scino Bilder mit den BuchstabenW. I. B. odor auch W. I. P.
Wi.BE
Wilhelm van Bemmel, der Landschaftsmaler und Badirer,
von welchem bereits mohrfach in unserem Werke die Bedewar, soll sich, nach Christ, Monogrammlex. p. 358 , auchnoch dieses Zeichons bedient haben. Es wird nicht go-sagt, auf welchen Arbeiten dasselbe vorkommt, oh aulBildern oder Kadirungen.
1758. Jacob Christoph Weyerraann oder Weyhermann, Land-schaftsmaler von St. Gallen, lernte bei Jloieh in München und
a Boss sich später in Augsburg nieder,»wo er 1757 im ueunund-
7F fünfzigsten Lebensjahre gestorben ist. Nossonthalor, Sotlotzki,W Thelott, Jac. Wagner, Ringlein u, A. haben nach ihm ge-stochen.Das hier gegebene Zeichen des Künstlers fanden wir auf dem Titel"blatte folgenden Werkes ; Prospccte der fürnchmsUn öffentlichen Oc-bäuäe der Fr. Reichs Stadt Augsburg verlegt von Matthäus Seutlerin Augsburg A" MDCCXLT. 4.
1759. Wenzel Jamitzer, der berühmte Nürnberger Goldschmied
und Kupferstecher des 1(1. Jahrhunderts, ist bereits Band II.unter Nr. 844 , wie aucli in dem vorliegenden Bande unterNr. 143'J, behandelt worden. An letzterer Stelle ist seineMarko mit dem Löwenkopfe leider im Holzschnitt sehr un-vollkommen wiedergegeben; an orsteror Stelle wurde ein Mono-gramm mitgetheilt, mit welchem dor Meister eine Badirung bezeichnethat. Dioselbo, eine Art Triumphbogen in edolster Benaissanco-Architokturdarstellend, findet sich in dem Werke von J. E. Wossely: Das Ornamentund die Kunstindustrie in ihrer geschichtlichen Entwicklung auf deinGebiete dos Kunstdrucks, roproducirt. Wir wiederholen hier das auldiesem Blatte befindliche Monogramm, nicht nur weil es auch an dieserStelle gesucht werden könnto, sondern auch zugleich, um auf die schätz*baren Mittheilungen hinzuweisen, welche I,'. Hergau in der Kunsl-( 'linuiik,XI. p. 473 ff., übor dio Kupferstiche W. Jamitzor's giebt. Man kanntebisher nur das eino, obenerwähnto Blatt des Meistors. Bergan thoiltihm noch eino Anzahl sehr seltener Kupferstiche zu. Es sind dies dieBlätter dos sogenannten „Meistors vom Jahro 1551", d. i eino grösseroPolgo Darstellungen von Pokalen, Schalen, Kannen und anderen Prunk-geräthon. Dio Blätter kommen in unseren Sammlungen nur voroinzoltvor. Borgau kennt etwa 30 Blätter dor Folge. Nach einer Notiz imKatalog Boynard soll es deren wenigstens 40 goben. Das in Wiouvorhandene Titelblatt trägt die Aufschrift: Insigne ac plane novumopus cratrro graphicum. Ein new Kumtbuch dar Innen Kunstreich
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