Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
352
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:55'_> WI. Nr. 1743 1747.

mens. Das Monogramm kommt zuweilen, wie auf einem Blatte mitGoldschmiedsmustern nach 8t, della Hella, in der obigen Weise vor-kehrt vor.

1743. Unbekannter Goldschmied des 17. Jahrhundert», Eis gleit

von ihm ein Blatt in liiinzenmanier, welches einen »er«liebten alten Mann mit einem phantastisch aufgeputzten„'ijNjto Mädchen darstellt Kr legt die linke Hand auf ihre

"'^ Achsel und orfasst mit der anderen ihre linke Hand,

während die Selnine unter dem Arme des Mannes hinwegbereits nach seiner Geldtasche greift. Die Zeichnung derFiguren ist sohr mangelhaft, und das Ganze scheint ein erster Versuchzu sein. Im Abdruck sind die Schatten an Stelle der Lichter gekommenund so umgekehrt. Links unten bemerkt man das obige Zeichen, wel-ches, bei dem vorkehrten Druck, Wohl .1 W zu lesen ist. II. ,'i Z. 7 I,.,Kr. 2 Z. 4 L.

1744. Joseph Andreas Weiss, Landschafts- und Arohitektur-

nialer, geb. zu l'Yeisiug 1814, war in

T. München« wie später in St. Petersburg

O r/ tbätig. Magier führt im Künstler-Lexikon

~------~ ------ -'' eine Reihe Arbeiten von ihm auf, na-

\/v &f inentlich Ansichten aus München und

seiner Umgogond. Weiss signirte zu-weilen in der hier gezeigten Weise.

1745. Unbekannter, wahrscheinlich Angeburger Bildhauer, von

«reichem Waagen: Kunstw. u. Künstler in Deutsch-, huid , I. p. 41, ein zu Annaberg befindliches Ejpi-

■yy I y^-(' taphium des Johann Unwirth vom ,T. 1578 boschreibt.Auf einer Tafel von Solenhofer Stein, mit oinorreichen architektonischen Einfassung von bräun-lichem Marmor, ist in erhabenem Relief der auforstohende Christas unddie vior Evangelisten am Grabe vorgestellt. Moses, der Wasser aus demFelsen schlägt, und die Mannahsauunlnng sind in sehr flachem Reliefim Hintergründe bemerkbar, ebenso die allegorischen Figürcben derGerechtigkeit und Stärke an den Postamenten der beiden einfassendenkorinthischen Säuion. Die Krönung bildet das von zwei Engeln mitSanduhr und Todtonkopf gehaltene Familienwappen. Auf einem Steinunter dem Fuss des Marcus befindet, sich das obige unbekannte Mono-gramm des Künstlers.

1746. Nach oiuer Notiz Borner'ä fand derselbe diese Signatur auf

einer Zeichnung mit oinem Ornamente, welche■w* - a, x->> er ^ iir °' nß Arbeit Wenzel Jamitzer's hielt-) S \V It^ 1 w;,. haben bereits oben über den Meistergehandelt.

1747. Vincenzo Vangelisti, Kupferstecher von Florenz, gest. 1798zu Paris, wo er sich unter Wille ausgebildet und langeZeit gearbeitet hat, bozeichnote einige Blätter in Tusch-manier nach Guercino in dieser Woise. Das Zeichen,scheinbar ein W enthaltend, besteht aus zwei ineinandergestellten V und oinem I und bedeutet Vincenzo Vangelis* 1Incidit,

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