Wl. Nr. 17.17 — 1742. 351
18) Klein« Dolchsehoide, mit einen Amor, welcher sieh mit der
rechten Hand auf einen Schädel stützt.l!f) Sehwort- oder Dolobgliff, mit einem Cevalier, welcher einer
Dame eine Nelke darhietet.Noeli finden wir in einem Auetlons-Kataloge (IiVJI) von W. Drngalin(olgende zwoi unbezoiehnote Blätter, als noch dicht beschrieben, demMeister zugetheilt:
20) Vignette. Zwoi weibliche an den Armen zusammengebundeneFiguron mit Huudoküpfen kehren einander sitzend den 1,'ückon.Ihre Beine lauten in Rankenornamont ans. l!r. 63 mm., II. 25 nun.
21) Vignette mit einer Vase In der Mitto, von welcher durch Füll-hörner Oriiamentranken auslaufen. Br. 103 mm., If. 20 mm.
1737. Marke eines unbekannten holländischen Töpfers, welchein Graesse's Guide' de l'amateur de Porcohünes et dePotories mitgetheilt wird.
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1738. Joseph Winckelirer, Maler, geb. 1800 zu Düsseldorf, woor auch, wie später in München, seino Studien machte.Nachdem or anfänglich sich dem historischen Fach ge-widmet, auch zahlreiche Bildnisse gomalt, wendete er sichin der Folge dem landschaftlichen Gebiete zu. Das ge-gebene Zeichen ist einom sorgfältig mit dem Stifte aus-geführten Uildniss (einet Hand entnommen.
1739. Johann Williard, Lithograph, 1801 zu Karlsruhe geborenund gegenwärtig noch in Dresden thiitig. Man findet sein/eichen auf den Blättern folgenden Werkes: Das Bach Tobiä
VlTv in cüf bildlichen Darstellungen von G, Peschd. Leipzig1S30. 4. Das noch beigefügte, aus C P bestehende Mono-gramm auf den Blättern gohört C. Poschel an.
1740. Unbekannter Formsehneider, dessen Monogramm sich aufeinem von Bartsch VII. p. 470 beschriebenen Blatte findet.
t Dasselbe stollt den kleinen Erlöser stehend in einer Nische
w/ dar. Das Zeichen bemerkt man links in halber Hoho. In dor
Mitte obon stoht <lio Jahrzahl 1519 und unten rechts ein
zweitos aus den Buchstabon H W bestehendes Zeichen, durch
welches, wie Bartsch meint, dor Zoiclmer seinen Namen andeutet.
H. 5 Z. 7 L., Br. 4 Z. 3 L.
1741. Jean Valdor, auch Waldor, Kupferstecher, geb. zu Luttich15!>0 odor 1G02, hintorlioss violo zart gestochene Blätter; dar-
i unter ein Blatt, auf wolehom der Künstler seinen Namon in
^ dor hier wiedorgegobenon Weise angodeutet hat. Dassclbo stelltden hl. Antonius dar, in der rechton Hand ein Buch haltend,mit dor andern sich auf einon Stock stützend. Im Rande stellt:S. Antoine abbe et confesseur etc. 8. Auf andoron Blättern dos Künst-lers, Heiligo in Halhliguron, kommen, wie wir boroits an dor betreffendenStelle bemerkt habon, die Buchstabon J. V. S. vor.
1742. Isaak Walraven, Maler und Kupferstecher, gob. 1G8G zu
Amsterdam, gest. allda 17G4, zeichnete, ausser mit seinen
n Initialen J. W., zuweilen auch mit den zu einom Mono-
^ vt4 grammc zusammengezogenen Anfangsbuchstaben seines Na-