WH. Kr. 1780 1732. 349
Auf einer anderen Platte, mit dem Brustbild» der Dorothea von
Stiffolk, schrieb der Künstler seinen Namen: llollart. Der Huchstahe tist; zuweilen ausgekratzt. Parthey Nr. .1727.
1730. Das erste Zeichen findet man auf einem von BalthasarJeniohec gestochenen Blatte mit dem Bildnisse des Johann
\wp Eok, Flalbligur, mit, der Mütze auf dem Kopfe und einer
»fr Papierrolle In beiden Händen. Oben: VERA IMAGO
IOMANNIS ECKII THEOLOGfAE. D: AKTATIS SVAK
'^WIP XIjIII. Darunter die Jahreszahl und Ornamente. Unten der
Xltflr » seohszeilige Beim : Eck Ei» Grosser Feind Christi War etc.
Darüber das Monograwn, welches dem Zeichner des liiid-
niasesi wahrsohetnlieb dem Peter Weinher, angehört. 11. ,"> z. 2 L.,
Jtr. 2 Z. 8 L.
Brulliot I, 478 und App T. 2iH bosohreiben dasselbe Bildnisa, abermit dorn streiten Monogramm. JT. 6 Z. 10 L., Rr. 4 Z. Brulliot glaubt,letzterer Stich sei von einem Moister dos 17. Jahrhunderts; wir hättenes somit hier wohl mit einer Copio des ersteren Stiches zu tliun.
1731. Den bereits oben mitgetkeilten Zeloten Wenzel Hollar'sist hier nocli diese Form seines Monogramme* anzureihen,
vy/j Das P in letzterem bedeutet: Pratensis. Folgende.g^reiSticheVv sind in dieser Weise bezeichnet:
Brustbild A. Düror's, nach rechts gewendet, in Oval.Umschrift: Albertus Durer Glarissimus Pictor ühalcographus Oeo-metra Inventionum pictura Pater. Links das Zeichen, Grosser Durch-messer des äusseren Ovales 2 Z, 1 L., kleiner 1 Z. 7 L. Dieses sehrseltene Platt boschreibt Parthey Nr. 1891.
Männliche Biisto, mit langem Bart und gesticktem Qewaa.de, Linksoben: Martin llemskerk, rechts das Zeichen H. 2 Z. 6 L., Br. 2 Z. Selten.Parthey Nr. 1542.
1732. Wenzel Hollar copirto das Blatt von Albrecht Dürer,welches die hl. Jungfrau vorstellt, wie sie dem Kinde die
/-------- -, Brust reicht, aber von der Gogonseite, so dass Maria sich
rdf/P gegen links wendet. Das Original beschreibt Bartsch in Nr. 34//tfojy der Kupferstiche, dio äusserst seltene Oopie G. Parthoy in
--------seinem Werke über W. Hollar Nr, 132. Rechts oben auf
oinom Zottol bomorkt man das gegebene Zeichen mit derJahrzahl 1625, welches für Hollar ungewöhnlich ist. Untensteht: Maxagta tf xoMa tf ßa<ri«£ovo« as, xnl fmaxo'i oüs ir>j).aacic.Luc. 11. cap. ver. 27. H. des Bildes 1 Z. 11L., Br. 1 Z. 6 L.
Noch bedionto sich Hollar dosselbon Zeichens auf folgendem Blatte :
Dio Glücksgöttin, nackto goflügolto Figur auf oinor Kugel mit oinom
Pokal. Eochts unten in dor Ferno breitet sich cino Stadt aus, und links
oben ist Aldogrover's Zoichen mit 1555. Links unten obigos Monogramm
mit 1626. H. 2 Z. 3 L., Br. 1 Z. 7 L.
Diese seltene, künstlerisch abor unbedeutende Copie ist von dorGegonsoite des Blattos von Aldogrover. Heller : A. Düror, Nr. 844 u. 845fuhrt dieses Blatt nach Hüsgen zwoimal irrig als Copio nach Düror'sgrossem Glück (Nemosis) auf. Den Irrthum verursachte wohl Vertue II.Nr. 40, da er Aldogrover's Zeichen mit jenem von Düror Verwechselt.Vgl. Parthey nach Sotzmann's Boraorkung Nr. 457.
Das Monogramm, um welches os sich hier handolt, ist in dio Buch-staben W H E P zu zorlogon, d. h. Wenzeslans Hollar Eques Pragonais.Der Künstler stammte aus einem roiehsritterlichen Geschlechte, daherdie Belohnung: Eques.